Wie sage ich es (m)einem Kind?

Der Alltag mit suchtkranken oder psychisch erkrankten Menschen kann für Angehörige sehr belastend sein. Kinder trifft die schwierige Situation besonders. Sie haben Schuldgefühle, entwickeln Ängste und machen sich große Sorgen, wenn ein Elternteil trinkt oder an einer Depression leidet.

Es ist wichtig, Kinder mit ihrer Verunsicherung, ihren Nöten und Fragen nicht alleine zu lassen. Sie brauchen Halt, Entlastung und altersgerechte Erklärungen. So können sie sich besser in ihrer Lage zurechtfinden und ihren Gefühlen eine Sprache verleihen.

Über Alkoholprobleme, Sucht oder psychische Erkrankungen von nahen Angehörigen zu reden, braucht gerade bei den Kleinen Fingerspitzengefühl und Wissen. Bilder- und Kinderbücher helfen dabei, diese Themen kindgerecht und einfühlsam zu erklären und zu besprechen.

Das Institut für Suchtprävention hat für Sie eine Liste mit empfehlenswerten Büchern zusammengestellt. In der Liste finden Sie auch Hinweise auf das jeweilige Thema und die Altersempfehlung. Denn es macht einen Unterschied, ob ein Kind drei oder zehn Jahre alt ist.

Die Empfehlungen für Bilder- und Kinderbücher finden Sie im Bereich Downloads unter: sdw.wien/de/unser-angebot/downloads-2/

Weitere Informationen zu Suchtprävention mit Kindern und Familien finden Sie unter: https://sdw.wien/de/praevention/