Wie kann ich (m)ein Kind schon früh stärken und gegen Sucht wappnen?

Bei der Entstehung einer Suchterkrankung wirken viele Einflussfaktoren auf verschiedenen Ebenen zusammen. Auch gibt es so genannte Schutz- und Belastungsfaktoren, die positiven oder negativen Einfluss darauf haben. Aus diesem komplizierten Zusammenspiel der Faktoren ergibt sich eine Art „persönliches Schutzschild“. Dieses kann ein Kind besser oder weniger gut schützen. Ein Kind ist tendenziell weniger im weiteren Lebensverlauf suchtgefährdet, wenn es seine Gefühle wie Ärger, Angst, Freude, Trauer und Liebe gut wahrnehmen und auch gut zum Ausdruck bringen kann und darf.

Weitere Schutzfaktoren sind zum Beispiel: Ich-Stärke, soziale Kompetenzen und Körperbewusstsein. Die Stärkung dieser so genannten Lebenskompetenzen ist ein pädagogischer Prozess und in erster Linie Aufgabe von Eltern, Erziehungsberechtigten und PädagogInnen. Altersgerechte Bilder- und Kinderbücher können bei diesem Prozess unterstützen und unterschiedliche Themen darlegen und veranschaulichen.

Das Institut für Suchtprävention hat für Sie eine Liste mit empfehlenswerten Büchern ab dem Alter von drei Jahren zusammengestellt.

Die Empfehlungen für Bilder- und Kinderbücher finden Sie unter: https://sdw.wien/de/unser-angebot/downloads-2/

Weitere Informationen zu Suchtprävention mit Kindern und Familien finden Sie unter: https://sdw.wien/de/praevention/