MOVE – Motivierende Kurzintervention: erweitertes Fortbildungsangebot

Durch Alkohol und andere Suchtmittel hervorgerufene Auffälligkeiten stellen manche Berufsgruppen immer wieder vor Fragen – etwa wie sie Betroffene gut unterstützen können. Dazu zählen PsychologInnen, Personalverantwortliche, PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, ÄrztInnen genauso wie FamilienberaterInnen. Gespräche mit Betroffenen werden häufig erst spät geführt, weil diese zu den besonders schwierigen Aufgaben zählen.

Fragen sind dabei:

  • „Wie spreche ich Menschen an, die Auffälligkeiten im Sozial-, Arbeits- und Leistungsverhalten zeigen und einem Gespräch aus dem Weg gehen?“
  • „Wie unterstütze ich Menschen, die offen zugeben, etwa zu viel zu trinken, aber davon nicht lassen können?“
  • „Wie reagiere ich auf Ausflüchte und Abfuhren, ohne die Gesprächsbasis zu gefährden?“

An der Schwelle zu einem riskanten (Konsum-)Verhalten eignen sich Kurzinterventionen mit motivierenden Gesprächen wie mit MOVE besonders gut. Durch frühzeitiges Ansprechen kann eine Eskalation der Situation verhindert werden. Oft kann man durch kurze Denkanstöße viel bewirken.

Ziele von MOVE

  • neue Weg der Kommunikation eröffnen
  • Gespräche führen, ohne zu bewerten, zu kritisieren, zu belehren
  • Empathie ausdrücken und aktives Zuhören
  • Motivation zur Veränderung wecken und stärken
  • mit Widerständen und Ambivalenzen umgehen
  • Ressourcen der Betroffenen stärken,
  • um rechtliche Grundlagen wissen
  • weiterführende Hilfsangebote kennen

Das Institut für Suchtprävention hat das Fortbildungsangebot MOVE erweitert und bietet dieses jetzt in den Arbeitsbereichen Kinder und Familien, Schule, außerschulische Jugendarbeit und Betrieb an.

Bestellung: Folder können über das ISP bestellt werden: +43 1 4000-87334, E-Mail: isp@sd-wien.at