Förderungen

Gemäß ihren Förderrichtlinien kann die Sucht- und Drogenkoordination Wien Maßnahmen für Einzelpersonen, die suchtkrank oder suchtgefährdet sind, gewähren (Subjektförderung). Weiteres sind auch Förderungen des Betriebes und Investitionen von Einrichtungen für Suchtkranke oder Suchtgefährdete möglich (Objektförderung).

Objektförderung

Durch die Förderung des laufenden Betriebes wurden im Berichtsjahr folgende Organisationen unterstützt:

  • API Betriebs gemeinnützige GmbH (BRISANT)
  • Caritas a_way – Notschlafstelle für Jugendliche
  • Verein Dialog – Hilfs- und Beratungsstelle für Suchtgefährdete und deren Angehörige (Integrative Suchtberatung Hegelgasse, Integrative Suchtberatung Wassermanngasse, Integrative Suchtberatung Gudrunstraße, Integrative Suchtberatung Döblerhofstraße, Sucht und Beschäftigung, Polizeianhaltezentrum, Suchtprävention und Früherkennung)
  • Kolping Österreich – Drogenberatungsstelle für Jugendliche
  • social-design–business – Verein zur Förderung der Sozial- und Kreativwirt-schaft (gabarage upcycling design)

Der Anteil der Objektförderungen am Gesamtbudget der SDW (inklusive aller Personal- und Sachkosten der SDW, der Förderungen und der Leistungsvereinbarung SHW) betrug rund 15 Prozent.

Subjektförderungen

Im Bereich der stoffgebundenen Süchte wurden im Grünen Kreis und im Schweizer Haus Hadersdorf 3.717 Betreuungstage auf Tagsatzbasis gefördert. Dies waren KlientInnen, die schon im Jahr 2012 stationär aufgenommen wurden und deren Betreuung im Berichtszeitraum fortgesetzt wurde. Im Folgejahr 2014 wird es keine Förderung auf Tagsatzbasis mehr geben, da sämtliche KlientInnen auf Basis Module verrechnet werden.

Auch im Bereich der stoffungebundenen Süchte (pathologisches Glücksspiel) wurden mit dem API und der ambulanten Behandlungseinrichtung Spielsuchthilfe Vereinbarungen für subjektgeförderte KlientInnenleistungen getroffen. Im Jahr 2013 wurden 140 Pauschalen für die Behandlung und Betreuung von KlientInnen im Bereich pathologisches Glücksspiel von der SDW finanziert.

Subjektförderung im Rahmen der „Neuordnung der Leistungserbringung im Sucht- und Drogenhilfenetzwerk“
Im Rahmen des Projektes „Neuordnung der Leistungserbringung im SDHN“  wurden mit dem Grünen Kreis, dem API, dem Schweizer Haus Hadersdorf, dem Verein P.A.S.S. und dem Verein Dialog mit 01.01.2013 Vereinbarungen für subjektgeförderte KlientInnenleistungen abgeschlossen. Diese Vereinbarungen sahen vor, anhand von Produkt- und Modulpreisen ambulante, stationäre und poststationäre Behandlungen und Betreuungen von KlientInnen abzurechnen. Insgesamt konnten im Berichtsjahr 1.651 Produkte und Module (davon 493 im stationären, 1.115 im ambulanten, 43 im poststationären Bereich) für die Behandlung und Betreuung von KlientInnen von der SDW finanziert werden.

Gemessen am Gesamtanteil des Fördervolumens (sowohl Objekt- als auch Subjektförderungen), betrug der Prozentanteil der Subjektförderungen, die im Rahmen der Neuordnung der Leistungserbringung erbracht wurden, rund 60 Prozent.  Der Anteil der Subjektförderungen am Gesamtbudget der SDW (inklusive aller Personal- und Sachkosten der SDW, der Förderungen und der Leistungsvereinbarung SHW) betrug rund 24 Prozent.

Leistungsvereinbarung Suchthilfe Wien (SHW)

Entsprechend dem „Rahmenkontrakt“ und dem „Jahreskontrakt 2013“ vom 31.01.2013 und 02.04.2013 und der „Ergänzung: Jahreskontrakt 2013“ vom 08.07.2013 wurden im Jahre 2013 folgende Projekte und Einrichtungen (im Jahreskontrakt 2013 als „Produkte“ definiert) der Suchthilfe Wien gGmbH finanziert:

Der Anteil der Leistungsvereinbarung SHW am Gesamtbudget der SDW betrug rund 35 Prozent. Der Anteil der Förderungen (sowohl Objekt- als auch Subjektförderungen) und der Leistungsvereinbarung SHW am Gesamtbudget der SDW betrug rund 75 Prozent.

Förderrichtlinien

2014