Allgemeines
Kokain (Kokain-Hydrochlorid) gehört zu den Stimulanzien, d.h. zu Drogen, die aufputschende oder leistungssteigernde Wirkung haben. Es wird geschnupft, gespritzt oder gegessen. Das Suchtmittel untersteht in Österreich dem Suchtmittelgesetz (SMG), das seine Herstellung, Handel, Verarbeitung und Besitz verbietet.

Wirkung
Kokain wirkt körperlich und psychisch stimulierend. Die pyschische Wirkung kennzeichneen Antriebssteigerung, Auslösung euphorischer Gefühle, gesteigerte Kontaktfreudigkeit und Allmachtsphantasien. Das Suchtmittel wirkt auch lust- und potenzsteigernd. Aus physischer Ebene erhöht Kokain den Blutzuckerspiegel, die Körpertemperatur, die Herzfrequenz und den Blutdruck und dämpft das Hunger- und Durstgefühl.

Risiken
Hohe Dosen rufen Halluzinationen hervor, auch sind vorübergehende Psychosen mgölich, die mit paranoiden Erlebnissen (Verfolgungswahn) und Angstzuständen einhergehen.

Wann ist es Sucht?
Die Konsumform spielt eine Rolle dabei, wie schnell sich eine Abhängigkeit einstellt. Spritzen und Rauchen sind gefährlicher, weil die Wirkung schneller und stärker eintritt. Das wiederum kann den Zwang, erneut zu konsumieren, verstärken. Dauerhafter und intensiver Kokainkonsum führt zu einer schweren psychischen Abhängigkeit. Das Rauchen und Spritzen von Kokain bzw. der Derivate (Crack, Feebase) macht zudem körperlich abhängig.

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