Allgemeines
Knapp 30 Prozent der ÖsterreicherInnen rauchen täglich und noch viel mehr rauchen passiv mit. Die überwiegende Mehrheit beginnt mit dem Rauchen bereits im Jugendalter. Der lange Zeit als Genussmittel angesehene Tabak wird heute vorwiegend als Suchtmittel verstanden. Auch gesundheitspolitisch ist Tabak international und national ein wichtiges Thema.

Wirkung
Die psychoaktive Wirkung wird durch das Nikotin, das sich in den Tabakblättern befindet, hervorgerufen. Nikotin setzt im Gehirn zahlreiche Neurotransmitter frei (u.a. Dopamin, Serotonin, etc.) mit unerschiedlichen Wirkungen auf das psychische und körperliche Befinden. Zu den Nikotinwirkungen zählen Stimulierung, aber auch Beruhigung oder Steigerung der Gedächtnisleistung.

Risiken
Zahlreiche Studien belegen, dass Rauchen zu den häufigsten Ursachen für Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Lungenerkrankungen ist und die Sterblichkeit von Föten und Neugeborenen erhöht bzw. das Geburtsgewicht senkt.

Wann ist es Sucht?
Nikotin gilt als eine der stärksten suchterzeugenden und -erhaltenden Substanzen. Nikotinabhängigkeit erfüllt die diagnostischen Kriterien der Substanzabhängigkeit nach ICD-10 wie zwanghafter Konsum, wiederkehrendes zwanghaftes Verlangen, Toleranzentwicklung und Entzugserscheinungen.

Wo kann ich mich hinwenden?
Rauchfreitelefon: +43 800 810 013

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