Sexarbeit in der Suchtberatung zum Thema machen
Seminar
Sexarbeiter*innen stellen eine Zielgruppe dar, die von Unterstützungs- und Beratungsangeboten häufig nur schwer erreicht wird. Gleichzeitig ist das Thema Sexarbeit in der Suchtberatung oftmals mit Unsicherheiten verbunden und wird nicht immer aktiv angesprochen. Sowohl Sexarbeit als auch Suchtmittelkonsum sind gesellschaftlich stark tabuisiert – diese Doppeltabuisierung kann den Zugang zu Unterstützungsangeboten zusätzlich erschweren.
Für die Suchtberatung bedeutet das, einen professionellen und sensiblen Umgang mit beiden Themen zu entwickeln, ohne vorschnelle Annahmen zu treffen oder Zusammenhänge zu unterstellen. Doch wie kann das Thema Sexarbeit in Beratungen offen, respektvoll und entstigmatisierend angesprochen werden?
Inhalt
Dieses Seminar widmet sich dem tabuisierten Thema Sexarbeit im Kontext der Suchthilfe. Wir vermitteln Grundlagen zur rechtlichen Situation in Österreich, geben Einblicke in die vielfältigen Lebens- und Arbeitsrealitäten von Sexarbeiter*innen und reflektieren gemeinsam den professionellen Umgang mit dem Thema im Beratungskontext. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken und bestehende Zugangsbarrieren abzubauen.
Die Fortbildung bietet Raum für eine intensive, praxisnahe Auseinandersetzung, um eigene Unsicherheiten zu reflektieren, Stereotype zu hinterfragen und eine diskriminierungssensible Haltung weiterzuentwickeln.
Ein Angebot in Kooperation mit der Expert*innenrunde „Sexarbeit und Suchtmittelkonsum“ und dem Verein LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen.
- DSA Dipl.-Päd. Georg Preitler
- Telefon: +43 1 4000-87341 anrufen
- E-Mail Adresse: E-Mail schreiben an georg.preitler@sd-wien.at (öffnet Mailprogramm)
Unser Angebot im Überblick
Fachlich fundierte Fortbildungen