Die Podcasts der SDW – Donner. Wetter. Sucht.

Cover-Image des Podcast "Donner.Wetter.Sucht", Moderatorin Christina Scattolin im Gespräch

Donner. Wetter. Sucht. ist ein Podcast für Eltern und Erziehende, die sich Antworten auf Fragen zum Thema Sucht und Abhängigkeit bei Jugendlichen wünschen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich junge Menschen für Suchtmittel interessieren. Viele Jugendliche haben Erfahrungen mit Alkohol, greifen manchmal zur Zigarette, haben schon einmal mit illegalen Substanzen experimentiert oder kleben ständig am Bildschirm.

Auch wenn erzieherischer Handlungsbedarf besteht, ist es nicht immer leicht, sich in solchen Situationen richtig zu verhalten. Katastrophenalarm muss aber in den seltensten Fällen ausgelöst werden, denn zwischen Ausprobieren und Abhängigkeit liegen meist Welten. Kaum jemand hat hierzu Expertinnen und Experten in der Familie und kann mal eben zwischendurch eine Frage stellen oder sich Hilfe holen, deswegen gibt es Donner. Wetter. Sucht.

Christina Scattolin, selbst Mutter von zwei Kindern, stellt ihren Gästen wöchentlich eine spannende Frage rund ums Thema Sucht und Jugendliche, wie z.B. „Wann ist das erste Bier okay?“ oder „Soll ich meinem Kind das Handy wegnehmen?“ Christinas Gäste sind Expertinnen und Experten zum jeweiligen Thema mit viel praktischer Erfahrung in der Beratung von Erziehungsberechtigten. Sie geben ausführliche Antworten auf die gestellten Fragen und Einblick in ihre Beratungstätigkeit.

Donner. Wetter. Sucht. wird vom Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien finanziert und in Zusammenarbeit mit dem Verein Dialog produziert.

Sie können den Podcast auf allen gängigen Plattformen abonnieren. Jeden Freitag wird eine neue Folge veröffentlicht.

Hier finden Sie den Podcast Donner. Wetter. Sucht.:

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  • Episode #01: „Wann ist das erste Bier okay?“

In Österreich gehört es fast schon zum guten Ton, Alkohol zu trinken. Aber muss das sein? Ist es überhaupt möglich, Jugendliche ganz vom Alkohol fern zu halten oder sind erste Rauscherfahrungen vielleicht sogar wichtig? – Wir sprechen mit Cornelius Bacher-Gneist, Soziologe und Sozialarbeiter, vom Verein Dialog.

  • Episode #02: „Wie kann ich übers Rauchen reden?“

Soll ich meinen Kindern das Rauchen verbieten, obwohl ich selber rauche? Ist das Rauchen bei Jugendlichen heute überhaupt noch in? Sind E-Zigaretten eine gute Alternative für Zigaretten oder sind sie sogar noch schädlicher? – Das fragen wir heute Margit Bachschwöll, Expertin für Jugendliche, vom Institut für Suchtprävention Wien.

  • Episode #03: „Muss ich das Kiffen verbieten?“

Wie gefährlich ist Cannabis eigentlich wirklich? Kiffen nicht ohnehin alle Jugendlichen irgendwann und ist Alkohol vielleicht sogar schädlicher als Cannabis? Wenn ich mein Kind ohnehin nicht davor bewahren kann– sollen wir gar gemeinsam einen Joint rauchen? – Rede und Antwort steht uns heute Nadja Springer, Klinische- und Gesundheitspsychologin und Psychotherapeutin beim Verein Dialog.

  • Episode #04: „Soll ich meinem Kind das Handy wegnehmen?“

Viele Eltern stellen fest, dass ihre Kinder aggressiv werden, wenn man ihnen das Handy wegnimmt oder das Computerspielen verbietet. Ist das schon Sucht? Und was kann man tun, um in der Familie einen Umgang mit digitalen Medien zu finden, der für alle ok ist? – Wir fragen Nika Schoof, psychosoziale Beraterin im Verein Dialog.

  • Episode #05: „Wer ist schuld am Leistungsdruck?“

Wieviel Leistungsdruck lastet auf Jugendlichen und wie kann man ihm begegnen? Ist der Griff zu Kaffee oder Koffeintabletten in Ordnung? Und was ist eigentlich Ritalin? Sind die aktuellen Ansprüche an Jugendliche einfach viel zu hoch?

Lisa Wessely, Leiterin der Suchtpräventionsstelle im Verein Dialog, wirft einen kritischen Blick auf unsere Leistungsgesellschaft und hinterfragt die Elternrolle zwischen Förderung und Überforderung.

  • Episode #06: „Gehören Drogen zum Erwachsenwerden dazu?“

Vielleicht erinnern Sie sich noch daran: Der Film „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ diente in der Suchtprävention jahrzehntelang als abschreckendes Beispiel. Wissenschaftlich fundierte Suchtprävention setzt weniger auf Abschreckung sondern auf Information und Ressourcenförderung. Aber welche Form der Prävention wirkt am besten? Oder ist ohnehin alles nur Zufall?

Ursula Zeisel, psychosoziale Leiterin des Verein Dialog spannt einen Bogen zwischen den Jahrzehnten und erklärt, warum es nicht reicht, nur einen Film zu zeigen.

Episode #07: „Wohin mit meinen Gefühlen?“

Die einen schreien zuhause herum, die anderen verkriechen sich hinter den Bildschirmen oder betäuben sich mit Alkohol. Den Umgang mit sogenannten positiven Gefühlen wie Glück oder Verbundenheit lernen wir meist von klein auf. Aber was ist mit starken Gefühlen wie Wut, Traurigkeit oder Angst?

Wie wir am besten mit diesen Gefühlen umgehen können fragen wir Ernst Silbermayr, Psychotherapeut und Trainer.

Mehr zum Thema finden Sie auch bei unserem Angebot „Familien stärken“.

Für Beratung und Unterstützung wenden Sie sich unter der Telefonnummer 01 – 205 552 – 502 an den Verein Dialog. Zahlreiche Informationen finden Sie unter www.isp.wien und www.mindbase.at