Allgemeines
Ecstasy (MDMA) und seine Derivate sind psychoaktive Substanzen in der Regel in Pillenform. Sie sind unter verschiedenen Bezeichnungen erhältlich (wie ADAM, Love drug etc.). Ursprünglich wurden diese Substanzen als Appetitzügler entwickelt und später als „Droge der Liebe“ in der kalifornischen Hippie-Bewegung verwendet. In Österreich unterliegen Ecstasy und seine Derivate dem Suchtmittelgesetz (SMG); somit sind Besitz, Erwerb und Handel strafbar.

Wirkung
Ecstasy wird pharmakologisch als Entaktogen eingestuft, d.h. die Substanz erleichtert den „Kontakt zum eigenen Inneren“ und somit zur Gefühlswelt. Abhängig von der Dosis und dem Drogendesign treten bei Entaktogenen stimulierende, halluzionogene oder introspektions- und sinnlichkeitsverstärkende Wirkungen auf.

Risiken
Nebenwirkungen und Risiken von Ecstasy und seiner Derviate hängen in erster Linie von der Dosis ab; ferner beeinflussen Alter, Geschlecht, Körpergewicht und Gesundheitszustand der Nieren und und Leber, die psychische Prädisposition und die Befindlichkeit des Konsumierenden die Reaktionen des Konsumenten auf das Suchtmittel. Häufige unmittelbare Nebenwirkungen sind unter anderem Pupillenerweiterung und verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, Muskelverkrampfungen, Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkreit. Stunden und Tage nach dem Konsum kann es darüber hinaus noch zu Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit, depressiven Verstimmungen und Angststörungen kommen.

Wann ist es Sucht?
Das Abhängigkeitspotenzial von MDMA ist umstritten. Das Absetzen von Ecstasy ruft psychische Entzugserscheinungen hervor. Die durch regelmäßigen Konsum ausgelöste Toleranzentwicklung führt zur Dosissteigerung und erhöhter Konsumhäufigkeit.

Wo kann ich mich hinwenden?
Drogenberatungsstelle checkit!, www.checkyourdrugs.at

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