Allgemeines
Unter der Bezeichnung Halluzionogene werden unterschiedliche psychoaktive Substanzen zusammengefasst. Diesen Stoffen gemeinsam ist ihr Potenzial, Sinnestäuschungen und tiefgreifende psychische Veränderungen hervorzurufen. Halluzinogene werden in eine erste und zweite Ordnung eingeteilt. Zu jenen der ersten Ordnung zählen in der Natur vorkommende Substanzen aus der chemischen Gruppe der Indolamine (LSD, Meskalin, Psilocybin) und künstlich hergesetllte Phenyläthylamine wie DOM und 2C-B. Halluzinogene der zweiten Ordnung umfassen Narkosemittel wie Ketamin (K) und Naturstoffe wie Atropin, Scopolamin oder Muscimol. Bei niedriger Dosierung zeigen diese Halluzinogene eine LSD-ähnliche Wirkung; in höhererwerden ihre halluzinogenen Eigenschaften durch Bewusstseinstrübung überdeckt. Die überwiegende Mehrheit der Halluzinogene fallen unter das Suchtmittelgesetz, wodurch ihr Erwerb, Erzeugung, Besitz, Einfuhr, Überlassung verboten sind. Andere Substanzen (Ketamin) regelt das Arzneimittelgesetz (AMG).

Wirkung
Die Wirkung von Halluzinogenen variiert nach Dosis, Konsumform, Merkmalen der konsumierenden Person und Konsumsituation. Viele Konsumierende sehen Bilder oder hören Stimmen. Das Raum-Zeitempfiden und das Gefühlsleben können sich verändern, dabei kann es zu einer „positiven Ich-Auflösung“ (angenehm erlebter Verlust der Selbst- und Realitätskontrolle) oder „negative Ich-Auflösung“ mit Horrortripps kommen.

Risiken
Halluzuinogene Substanzen bergen körperliche und psychische Risiken. Zu den körperlichen Risiken zählen unter anderem Beschleunigung und später Verlangsamung des Pulses, Herzrasen, Blutdruckabfall und Atemnot. Die psychischen umfassen Verwirrtheit, Einschränkung der Merkfähigkeit, Konzentration und Aufmerksamkeit, Sprach- und Sehstörung sowie Panik, Aggressivität und psychische Abhängigkeit.

Nach oben

Allgemeines
In Österreich verbietet das Suchtmittelgesezt (SMG) die Hersetllung, Handel und Besitz von Heroin. Davon ausgenommen ist seine Verwendung zu wissenchafltichen Zwecken. Herorin ist ein halbsythetisches Opiat, das in Chemielabors hergestellt wird.

Wirkung
Heroin hat eine stärkere Wirkung als Morphin und gelangt schneller an die Opiatrezeptoren im Gehirn. Es verhindert Schmerz, Angst, Depressionen, Hustenzreiz und Atembeschwerden und Durchfall und steigert Euphorie, Wohlbefinden und Beruhigung. Die Heroindosis wirkt fünf bis acht Stunden nach der Einnahme noch halb so stark.

Risiken
Heroin wird hauptsächlich intravenös konsumiert, dadurch besteht das Risiko einer Infektion mit HIV oder Hepatitis. Ferner verursachen unsachgemäße oder unhygienische Injektionen Blutvergiftungen und Abszesse. Wird Heroin geraucht oder gesnifft, besteht das Risiko einer Schädigung der Atemwege, Lungen und Nasenschleimhäuten. Ferner birgt Heroinkonsum immer das Risiko von durch Überdosierungen hervorgerufenen akuten Todesfällen oder allergischen Schocks.

Wann ist es Sucht?
Heroin hat ein sehr hohes Abhängigkeitspotenzial und kann zu psychischer und körperlicher Abhängigkeit führen. Diese Abhängigkeit bedeutet unter anderem ein unstillbares Drogenverlangen, Kontrollverlust beim Konsum, starke Entzugserscheinungen bei Beenigung des Konsums oder die immer stärkere Vernachlässigung anderer Aktivitäten und Interessen. Der Entzug macht sich durch Zittern, Schwitzen, Durchfall und Schmerzzuständen.

Wo kann ich mich hinwenden?
Drogenberatungsstelle checkit!, www.checkyourdrugs.at

Nach oben