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Folgen einer Sucht

Für viele Menschen ist Sucht ein großes Problem.
Die Sucht verändert ihr Leben:

  • Sie macht krank.
  • Sie verändert die Gedanken.
  • Sie verändert die Gefühle.
  • Sie stört oft das Familienleben.
  • Sie verändert Freundschaften.

Und vieles mehr. 

 

Gesundheit und Sucht

Suchtkranke Menschen haben oft mehrere Krankheiten.
Manche Krankheiten waren schon vor der Sucht da.
Manche sind mit der Sucht gekommen.
Manche sind mit der Sucht schlimmer geworden.

Es sind oft Krankheiten der Psyche.
Man nennt diese Krankheiten auch psychische Krankheiten.
Sucht ist auch eine psychische Krankheit.

Daher:
Suchtkranke Menschen haben oft eine zweite psychische Krankheit.
Und einige haben mehrere psychische Krankheiten.

Zum Beispiel:
Viele suchtkranke Menschen haben auch die Krankheit Depression. 
Sie fühlen sich immer traurig und müde.
Sie haben keinen Spaß im Leben.

Sie trinken dann Alkohol.
Oder sie nehmen ein anderes Suchtmittel.
Das macht es für sie manchmal leichter.
Aber leider nur kurz.

Wenn man das öfters macht, ist alles viel schlimmer.
Die Depression ist schlimmer.
Die Sucht ist auch schlimmer.

Menschen mit mehreren psychischen Krankheiten haben es besonders schwer.
Menschen mit psychischen Krankheiten brauchen Hilfe.

Wenn Sie eine Beratungs-Stelle suchen: hier klicken

Sucht macht auch den Körper krank.
Suchtmittel schaden dem Körper
Viele Suchtmittel sind giftig.
Deswegen nennt man sie manchmal Suchtgift.

Zum Beispiel:
Alkohol ist ein Gift.
Zu viel Alkohol vergiftet den Körper.
Im Körper kann dadurch etwas kaputt werden.
Zum Beispiel: die Leber oder der Magen.

Viele suchtkranke Menschen leben nicht gesund.
Viele machen zu wenig Sport.
Viele essen ungesunde Sachen.
Viele schlafen nicht genug.
Viele vergessen aufs Waschen und Zähneputzen.

Das macht sie dann auch krank.

 

Familie, Freunde und Sucht

Wenn ein Elternteil suchtkrank ist,
geht es auch den Kindern schlecht.

Sie fühlen sich oft schuldig.
Aber sie sind nicht schuld.

Auch die Kinder brauchen Hilfe.
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Wenn ein Kind suchtkrank ist,
geht es auch den Eltern schlecht.

Sie fragen sich:
Was haben sie falsch gemacht?
Sie fühlen sich oft hilflos.
Vielleicht streiten sie oft mit dem Kind.

Auch die Eltern brauchen Hilfe.
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Wenn der Partner suchtkrank ist,
geht es dem anderen Partner schlecht.

Sie wollen dem anderen helfen.
Sie merken aber:
Das ist sehr schwer.
Vielleicht streiten sie oft mit dem Partner.

Auch Partner brauchen Hilfe.
Wenn Sie eine Beratungs-Stelle suchen: hier klicken

Wenn ein Freund oder eine Freundin suchtkrank ist,
ist es auch für die anderen Freunde schwer.

Manche wollen vielleicht helfen.
Sie wissen aber nicht, wie.
Andere wollen vielleicht keine Freundschaft mehr.

Hilfe gibt es auch für Freunde.
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Manche suchtkranke Menschen denken nur mehr an ihr Suchtmittel.
Andere Menschen sind nicht mehr so wichtig.

Manchmal machen suchtkranke Menschen Dinge, 
die andere Menschen traurig machen.
Oder Dinge, die andere Menschen wütend machen.
Manchmal streiten sie deswegen.

Und manchmal zerbrechen dabei Familien.
Manchmal zerbrechen Freundschaften.

 

Viele suchtkranke Menschen haben ein schlechtes Gewissen.
Sie wünschen sich, dass alles wieder gut wird.

Aber sie denken oft:
Niemand versteht mich.
Die anderen verurteilen mich.

Und:
Ich schaffe es nicht alleine.

 

Manche Menschen haben Vorurteile.
Sie haben Angst vor suchtkranken Menschen.

Sie denken:
Suchtkranke Menschen sind schlechte Menschen.
Mit suchtkranken Menschen will ich nichts zu tun haben.

Deswegen sind viele suchtkranke Menschen sehr einsam.
Aber: Einsamkeit macht alles viel schlimmer.

 

Geld und Sucht

Viele suchtkranke Menschen haben wenig Geld.
Sie geben sehr viel Geld für ihr Suchtmittel aus.

Manche suchtkranke Menschen denken nur mehr an ihr Suchtmittel.
Ihre Arbeit ist nicht mehr so wichtig.
Manche suchtkranke Menschen verlieren deswegen ihre Arbeit.
Dann haben sie noch weniger Geld.
Manchmal hat das sehr schlimme Folgen.

Zum Beispiel:
Manche suchtkranke Menschen zahlen die Miete für die Wohnung nicht.
Dafür ist kein Geld da.
Dann verlieren sie die Wohnung.

Oder:
Manche suchtkranke Menschen sind sehr verzweifelt.
Sie stehlen etwas.
Oder sie machen andere verbotene Sachen.
So versuchen sie, Geld zu bekommen.
Wenn sie dabei erwischt werden,
werden sie bestraft.

Das macht alles noch schlimmer.