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Internationale Strategien und Empfehlungen

WHO Framework Convention

Ein zentraler Orientierungspunkt für die nationale und internationale Tabakkontrollpolitik bildet die „WHO Framework Convention on Tobacco Control“ (WHO FCTC). Dieses WHO-Übereinkommen hat zum Ziel, diese und die nächsten Generationen vor den gesundheitlichen sowie sozialen und ökologischen Folgen des Tabakkonsums zu schützen. Um das zu erreichen, fordert das FCTC die Vertragsstaaten auf, in verschiedenen Bereichen Maßnahmen zur Eindämmung der „Tabak-Epidemie” zu setzen. Hierzu zählen etwa:

  • Offenlegung und Vermeidung von Verbindungen zwischen Politik und Tabakindustrie
  • Senkung der Nachfrage durch Steuererhöhung auf Tabakprodukte
  • Schutz der Bevölkerung vor Passivrauch
  • Verbot/Einschränkung von Werbung für Tabakprodukte
  • Stärkung des Jugendschutzes
  • Bereitstellung von Behandlungsangeboten bei Nikotinabhängigkeit

Österreich hat sich im Jahr 2005 verpflichtet, dieses Rahmenübereinkommen umzusetzen.

Tobacco Control Scale

Wie das letzte Rating der „Tobacco Control Scale” (TCS) 2021 zeigt, besteht in Österreich in Bezug auf die Implementierung von Maßnahmen zur Tabak- und Nikotinkontrolle durchaus Nachholbedarf. Nicht zuletzt aufgrund der niedrigen Tabakpreise und -steuern ist Österreich in diesem Europäischen Ranking von Platz 20 auf Platz 26 (von insgesamt 37 Ländern) zurückgefallen.

Internationale Leitlinien für Prävention und Behandlung

Die SDW entwickelt ihre Maßnahmen evidenzbasiert und qualitätsgesichert entlang internationaler Standards. Für die präventive Arbeit werden unter anderem die „European Drug Prevention Quality Standards“ (EDPQS) sowie die „UNODC/WHO International Standards on Drug Use Prevention“ als Arbeitsgrundlage herangezogen.

In Bezug auf die Behandlung von Tabak- und Nikotinabhängigkeit orientiert sich die Arbeit der SDW unter anderem an der S3-Leitlinie „Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung” und an der „WHO Clinical Treatment Guideline for Tobacco Cessation in Adults“.

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