Prävention

Die Suchtprävention in Wien schließt – entsprechend der Definition der Wiener Sucht- und Drogenstrategie 2013 – Fragen des Drogen-, Alkohol-, Nikotin- und Arzneimittelmissbrauchs ebenso wie verhaltensbezogene Suchtformen, wie etwa pathologisches Glücksspiel, mit ein. Im optimalen Fall soll eine Suchtentwicklung verhindert, in jedem Fall jedoch gemindert werden.

Primäres Ziel ist es, Suchtgefährdungen früh zu erkennen und rechtzeitig zu intervenieren. Deshalb stellt auch problematischer Konsum ohne Vorliegen einer Suchterkrankung einen Anlass für suchtpräventive Aktivitäten dar. Um nachhaltig wirken zu können, muss Suchtprävention als Querschnittsmaterie gesehen und im Rahmen pädagogischer Prozesse dauerhaft umgesetzt werden. Sie wird deshalb von zentralen Institutionen und Vereinen getragen und unterstützt und ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Erfolgreiche Suchtprävention ist auf folgenden Prinzipien aufgebaut:

  • fachlicher Austausch und Kooperationen,
  • Weiterentwicklung von und Orientierung an bestehenden Qualitätskriterien,
  • Nachhaltigkeit,
  • Arbeit an gemeinsamen Grundsätzen wie Gendersensibilität oder Diversity Management und
  • handeln nach Good-Practice-Grundsätzen.

Das Institut für Suchtprävention (ISP) trägt mit einer Vielzahl von Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen in verschiedenen Lebensräumen (Settings) wesentlich dazu bei, dass in Wien die passenden Maßnahmen zur Vorbeugung von Suchterkrankungen und problematischen Konsummustern gesetzt werden.