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Öffentlicher Raum

Visionen für ein gutes Zusammenleben – Wie soll das gehen?

Der öffentliche Raum soll für alle Menschen in Wien möglichst konfliktfrei zugänglich und nutzbar sein. Dass dies oft einfacher klingt, als es in der Realität ist, darüber waren sich die rund 120 Teilnehmer*innen der Enquete „Visionen für den öffentlichen Raum – Innovative Wege gemeinsam gehen“ am 2. Juni 2022 im Arkadenhof des Wiener Rathauses einig. Doch was ist der beste Weg, um dies zu erreichen? Welche Auswirkungen hatte die Pandemie und welche neuen Herausforderungen kommen hier zukünftig auf eine Großstadt wie Wien zu? Lesen Sie mehr in unserem Bericht zur Veranstaltung.

Der Bereich „Öffentlicher Raum und Sicherheit“

Der öffentliche Raum ist dadurch charakterisiert, dass er allen Bürger*innen frei und uneingeschränkt zugänglich ist. Somit kommen die unterschiedlichsten Gruppen miteinander in Kontakt. Die Stadt Wien verfolgt hinsichtlich der sozialen Aspekte des Zusammenlebens traditionell eine Politik der Toleranz, der Integration und der Inklusion.

Die strategischen Ziele des Bereiches „Öffentlicher Raum und Sicherheit“ der Sucht- und Drogenkoordination Wien sind hierbei ein sozial verträgliches Mit- oder Nebeneinander aller Nutzer*innengruppen im öffentlichen Raum sowie im Gemeinwesen zu ermöglichen, die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen zu erhöhen und dafür notwendige Kooperationen sicherzustellen.

Die Nutzung des öffentlichen Raums ist ein Gradmesser dafür, wie gelungen Werthaltungen und Ansätze der Inklusion verwirklicht werden. Um ein sozial verträgliches Nebeneinander auf hohem Niveau zu gewährleisten, setzen die Mitarbeiter*innen des Bereiches „Öffentlicher Raum und Sicherheit“ unter anderem folgende Aktivitäten:

  • Bedarfserhebungen in Kooperation mit den involvierten Partner*innen
  • Planung von Maßnahmen
  • Abstimmung von Maßnahmen mit den Kooperationspartner*innen
  • Strategische Einrichtungssteuerung
  • Beschwerdemanagement
  • Kooperationen und Vernetzung
  • Ansprechpartner*innen für die 23 Bezirke Wiens

Niederschwellige Einrichtungen, die die genannten Ziele verfolgen, fördern durch unterschiedliche Angebote die Integration der suchtkranken Menschen in das Wiener Sucht- und Drogenhilfenetzwerk und in das allgemeine Gesundheits- und Sozialsystem. Zudem werden der soziale Zusammenhalt und die Eigenverantwortlichkeit der Klient*innen gefördert. Die Verantwortung der sozialen und gesundheitsfördernden Einrichtungen endet jedoch dort, wo Belange der öffentlichen Ordnung relevant werden und polizeiliche Arbeit zum Einsatz kommen muss.

Niederschwellige Angebote

Diese niederschwelligen Angebote werden primär von der Suchthilfe Wien umgesetzt, eines von der Caritas Wien.