E-Mental-Health

Hilfe zur Selbsthilfe – mit digitalen Angeboten

Digitale Medien haben unsere Kommunikation verändert und sind für sehr viele Menschen ein selbstverständlicher Teil des Alltags geworden. Die meisten Jugendlichen und Erwachsenen nutzen täglich einen breit gefächerten Medienmix für Freizeit, Ausbildung und Beruf.

Warum „E-Mental-Health“? Der Begriff kommt aus dem Englischen: „E“ steht für „elektronisch“ und den Einsatz von digitaler Technologie, „Mental“ für „psychisch“ und „Health“ für „Gesundheit“. E-Mental-Health stellt eine Palette unterschiedlicher Technologien dar, die das bestehende Angebot an Beratung und Behandlung im Gesundheitssektor effektiv ergänzen.

E-Mental Health-Maßnahmen tragen dazu bei, Menschen zu befähigen, die Herausforderungen ihres Alltags erfolgreich zu bewältigen. Sie erzielen eine hohe Reichweite und bieten Interessierten lebensweltnahe und flexible Unterstützung.

Anonym, kostenlos, wirksam

Das ISP hat in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung Online-Selbsthilfeprogramme zu Alkohol, Cannabis sowie Glücksspiel und Sportwetten für Österreich entwickelt. Alle Angebote sind als medizinische Produkte in Österreich zugelassen, CE zertifiziert und unterliegen somit den entsprechenden Qualitätskriterien. Ihre Wirksamkeit ist zudem in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

  • Alkohol reduzieren mit alkcoach.at

Das digitale Selbsthilfe-Angebot „alkcoach.at“ bietet Unterstützung für alle ab 16, die ihren Alkohol-Konsum reduzieren wollen – anonym, kostenlos und ortsunabhängig. Interessierte legen in einem 6-wöchigen Online-Programm ihre Ziele selbst fest, „virtuelle Begleiter“ und ein eCoach unterstützen auf dem Weg dorthin. Ein informativer Videoclip fasst zusammen, wie’s geht.

  • Weniger kiffen mit CANreduce

Wer weniger Cannabis konsumieren möchte, findet im digitalen, anonymen und kostenlosen Selbsthilfe-Angebot „CANreduce“ eine wirksame Hilfestellung. Alle ab 16 werden hier in einem 6-wöchigen Online-Programm ortsunabhängig dabei unterstützt, ihren Cannabis-Konsum zu reduzieren. Ein informativer Videoclip fasst zusammen, wie‘s geht.

  • Neues, kostenloses Online-Tool gegen Glücksspiel- und Sportwettsucht

genuggespielt.at“ und „genuggewettet.at“ bieten Unterstützung für alle ab 18, die ihren Glücksspielkonsum oder ihr Sportwettverhalten reduzieren wollen – kostenlos, anonym und ortsunabhängig. Interessierte legen in einem 8-wöchigen Online-Programm ihre Ziele selbst fest, „virtuelle Begleiter“ und ein eCoach unterstützen auf dem Weg dorthin.

Mit Podcasts immer gut informiert

Podcasts sind digitale Hörbeiträge, die online kostenlos und jederzeit abrufbar sind. In Zusammenarbeit mit dem Verein Dialog und checkit! präsentiert das Institut für Suchtprävention zwei Podcast-Reihen rund um das Thema Sucht für Jugendliche und Erwachsene:

  • Donner. Wetter. Sucht. – Der Podcast für Eltern und Erziehende

Was tun, wenn Gaming zur Hauptsache wird? Muss ich das Kiffen verbieten? Wann ist das erste Bier okay? Erziehungsverantwortliche haben viele Fragen, wenn es um das Thema Sucht und Abhängigkeit bei Jugendlichen geht. Die Podcast-Reihe „Donner. Wetter. Sucht.“ gibt darauf lebensweltnahe Antworten. Im Gespräch zu Gast sind Expertinnen und Experten mit viel praktischer Erfahrung in der Beratung von Eltern und Erziehenden. Hier anhören!

  • RAUSCHZEIT – Der tabulose Podcast über Alkohol und andere Drogen

Macht Kiffen dumm? Halluzinogene – wirken sie echt so krass? Was kann ich tun, wenn Freund*innen Drogen nehmen? Die Podcast-Reihe „RAUSCHZEIT“ beantwortet Fragen rund ums Thema Rausch – von jungen Menschen für junge Menschen. Hier anhören!

E-Mental Health auf einen Blick

Das komplette E-Mental Health-Angebot des ISP finden Sie auf der digitalen Plattform für psychische Gesundheit MINDBASE.

Kontakt:

Mag.a Dr.in Doris Malischnig
Tel.: +43 1 4000-87321
E-Mail: doris.malischnig@sd-wien.at