Nicht nur zum WeltnichtraucherInnentag: Angebote zur Tabakprävention

Es gibt viele gute Gründe, nicht zu rauchen. Die meisten RaucherInnen wissen um die schädlichen Wirkungen und Gesundheitsrisiken von Zigaretten. Trotzdem ist der Weg aufzuhören oft steinig, weil eine Abhängigkeit entstanden ist – einerseits durch das Nikotin im Körper und andererseits durch Gewohnheiten. Wie oft und wie viel man raucht, ist dabei entscheidend.

Aktuell rauchen etwas weniger als die Hälfte der WienerInnen gelegentlich oder regelmäßig. Das bedeutet auch, dass sich die Mehrheit von knapp 60 %  gegen das Rauchen entscheidet. Innerhalb der letzten zwei Jahre hat sich der Anteil der RaucherInnen um 3 % vermindert.

 

Wer früh mit dem Rauchen beginnt, hat ein höheres Risiko

Je früher man mit dem Rauchen beginnt, desto größer ist das Risiko für die Gesundheit. Einerseits, weil die Gesamtmenge größer ist, andererseits weil die Schadstoffe in der Jugend einen größeren Schaden anrichten.

Wer im Jugendalter nicht raucht, raucht auch mit hoher Wahrscheinlichkeit im Erwachsenenalter nicht. Umgekehrt rauchen vor allem diejenigen auch im Erwachsenenalter, die als Jugendliche mit dem Rauchen begonnen haben. Diese werden häufig starke RaucherInnen. Aus diesem Grund setzt die Sucht- und Drogenkoordination Wien mit dem Institut für Suchtprävention auf umfassende Vorbeugungmaßnahmen.

 

Suchtprävention ist von klein auf möglich und sinnvoll

Schon im Kindesalter kommen Lebenskompetenzprogramme wie „plus – das österreichische Präventionsprogramm für die 5. bis 8. Schulstufe“ an Schulen zum Einsatz. Die SchülerInnen lernen, mit schwierigen Gefühlen und Belastungen auf gleich zu kommen – wie etwa mit Konflikten umzugehen, Nein zu sagen oder Gefühle auszudrücken.

In der Altersgruppe der 12- bis 14-Jährigen rückt zusätzlich zu den Lebenskompetenzen die Förderung von Risikokompetenz in den Vordergrund. In diese Zeit fällt meist auch der erste Probierkonsum von Zigaretten und Alkohol. Bei „Achterbahn 12–14 – ein suchtpräventives Outdoor-Angebot für Wiener Schulklassen“ geht es um die Förderung von Lebenskompetenzen und um die Themen Probierkonsum und Risiko.

 

Suchtprävention braucht Vorbilder und eine klare Haltung

Eltern und Erziehungsberechtigte sind in ihrem alltäglichen Tun bewusst wie auch unbewusst Vorbilder. Für Eltern, Erziehungsberechtigte und Großeltern von Kindern der 5. bis 9. Schulstufe bietet das Insti­tut für Suchtprävention mit dem Verein Dialog „Übers Rauchen reden – Kurzvorträge zur Tabakprävention für Eltern“ an. Die Vorträgen und ein Broschüre zum Thema vermitteln die wichtigsten Informatio­nen zur Tabakprävention. Zusätzlich gibt es zahlreiche Tipps für Gespräche mit Kindern und Jugendlichen über das Rauchen.

 

Suchtprävention bedeutet, früh Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen
Die Angebote wie zum Beispiel das Forumtheater „Hast du Feuer“ oder die „pocket-info Tabak“ zielen darauf ab, Jugendliche dabei zu unterstützen, früh Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Dazu gehört es auch, jene Jugendlichen, die nicht rauchen, in ihrer Haltung zu bestäti­gen.

 

Informationsmaterialien zum Thema Tabak
Das Institut für Suchtprävention bietet zahlreiche Informationsmaterialien zum Thema Tabak an.

  • Broschüre „pocket-info Tabak – Informationsbroschüre für junge Menschen“
  • Broschüre „Übers Rauchen reden – was Eltern wissen sollten“
  • Informationsblatt „Tabak“
  • Informationsblatt „Wasserpfeife“
  • Broschüre „Projektkatalog – schulische Suchtprävention in Wien“

 

Bestellung und Download unter: https://sdw.wien/de/unser-angebot/dokumente

 

Angebote für Eltern und Erziehungsberechtigte zu Tabak

  • „Übers Rauchen Reden – Kurzvorträge zur Tabakprävention für Eltern“
  • „Übers Rauchen reden – was Eltern wissen sollten“ Broschüre

 

Angebote für Kinder und Jugendliche zur Tabakprävention

  • „plus – das österreichische Präventionsprogramm für die 5. bis 8. Schulstufe
  • „Hast du Feuer? – Forumtheater zur Tabakprävention“
  • „Achterbahn 12–14 – ein suchtpräventives Outdoor-Angebot für Wiener Schulklassen“
  • feel-ok.at – klick rein, finds raus“

 

Noch mehr Angebote des Instituts für Suchtprävention finden Sie unter: https://sdw.wien/de/praevention/

 

Beratung und Begleitung bei der Reduktion oder beim Rauchstopp finden Sie beim Rauchfrei Telefon: www.rauchfrei.at, Tel.: 0800 810 013