Prävention

Das Institut für Suchtprävention (ISP) der Sucht- und Drogenkoordination Wien ist die Landesfachstelle für Suchtprävention in Wien und das Kompetenzzentrum für suchtpräventive Aktivitäten. Wesentliche Ziele der Wiener Suchtprävention sind, die Gesundheit zu fördern und Suchtentwicklung zu verhindern sowie Suchtgefahren frühzeitig zu erkennen und früh zu intervenieren.

Unsere Aufgaben

Aufgabe des ISP ist die Entwicklung, Koordination und Vernetzung der Suchtprävention in Wien. Dies geschieht durch Sensibilisierung für Suchtvorbeugung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Konkret geht es u.a. um die Entwicklung und Umsetzung von Pilot- und Modellprojekten, Vernetzung mit Institutionen und Fachkräften sowie Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität der bestehenden suchtpräventiven Angebote in Wien.

Das ISP trägt mit einer Vielzahl von Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen in verschiedenen Lebensräumen wesentlich dazu bei, dass in Wien die passenden Maßnahmen zur Vorbeugung von Suchtproblematiken und problematischen Konsummustern gesetzt werden.

Unterstützt wird dieses Ziel von einem breiten Angebot an Fortbildungen in Form von Präsenz-Veranstaltungen, Webinaren und E-Learning für in Wien berufstätige Personen.

Im Rahmen von E-Mental Health Maßnahmen werden bestehende Angebote der psychosozialen Gesundheitsversorgung (Prävention, Behandlung und Rückfallprophylaxe) durch digitale Technologien effektiv ergänzt. Die E-Mental Health-Angebote des Instituts für Suchtprävention Wien erreichen Betroffene schnell und unkompliziert in ihrer unmittelbaren Lebenswelt – ob am Smartphone, Tablet oder Laptop.

Unsere Angebote

Die Tätigkeiten des ISP gliedern sich in folgende Handlungsfelder:

  1. „Suchtprävention mit Kindern und Familien“ (Kindergarten und Familie)
  2. „Schulische Suchtprävention“
  3. „Suchtprävention in der außerschulischen Jugendarbeit“
  4. „Betriebliche Suchtprävention“
  5. „Suchtfragen im allgemeinen Gesundheits- und Sozialsystem“

Die Angebote des ISP beziehen sich sowohl auf legale (z. B. Alkohol, Arzneimittel) und illegale Suchtmittel (z. B. Cannabis, Kokain) als auch auf verhaltensbezogenen Süchte (z. B. pathologisches Glücksspiel):

  • Fort- und Weiterbildung von Multiplikator*innen, wie zum Beispiel Pädagog*innen, Jugendarbeiter*innen, Personen mit Präventionsaufgaben in Betrieben, Führungskräfte, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Pflegefachkräfte, Mediziner*innen etc. in den beschriebenen Handlungsfeldern
  • Schulungen zu Grundlagen der Suchtprävention sowie spezifischen Themen und Vertiefungen
  • Durchführung von Fachveranstaltungen und fachliche Information für unterschiedliche Zielgruppen, wie zum Beispiel für Schlüsselkräfte in der Suchtprävention
  • Entwicklung von E-Mental-Health Angeboten sowie Präsentation auf der digitalen Plattform für psychische Gesundheit MINDBASE
  • Erstellung und Vertrieb von Informationsmaterialien und Broschüren
  • Unterstützung und Entwicklung von Modellprojekten

Unsere Arbeitsweise

Wissenschaftliche Standards
Unsere Arbeit orientiert sich an internationalen wissenschaftlichen Standards, die bewährt und evaluiert sind. Aufgrund unserer ganzheitlichen Sichtweise setzen wir auf mehrdimensionale Erklärungs- und Interventionsmodelle.

Das ISP unterstützt die Gesundheitsziele Wien 2025, die die Förderung der psychosozialen Gesundheit und die Stärkung der Gesundheitskompetenz (Health Literacy) als wesentliche Ziele zum verbesserten Umgang mit Krankheit, zur Förderung der Gesundheit sowie zur gesundheitlichen Chancengerechtigkeit vorsehen.

Frühzeitig erkennen und rechtzeitig intervenieren
Der zielführendste Weg zur Förderung der psychosozialen Gesundheit besteht darin, Menschen selbst zu befähigen, die Herausforderungen in ihrer Lebenswelt erfolgreich zu bewältigen (Empowerment). Die dafür unterstützenden Maßnahmen müssen sich am Bedarf der Zielgruppen und auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Praxis orientieren.

Der Mensch steht im Mittelpunkt
Die Maßnahmen sind auf die Bedürfnisse der Zielgruppen und ihre Lebensräume zugeschnitten, orientieren sich am unterschiedlichen Bedarf und berücksichtigen diesen.

Kontakt

Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien gGmbH
Modecenterstraße 14, Block B, 2. Stock
1030 Wien
Tel.: +43 1 4000 – 87338, – 87334 oder – 87320
Mail: isp@sd-wien.at