Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Das Institut für Suchtprävention (ISP) berät, unterstützt und schult Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialsystems bei Fragen rund um Suchtprävention und im Umgang mit konsumierenden Menschen. Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sind wesentliche PartnerInnen in der Prävention, Früherkennung und auch in der Beratung und Betreuung von betroffenen Menschen.

Angebote

Für alle Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialsystems:

Für MitarbeiterInnen der Pflege und Betreuung:

  • Seminar „Suchtthemen in der Pflege und Betreuung“
    Dieses zweitägige Seminar richtet sich an MitarbeiterInnen der Pflege und Betreuung, die bereits auch das Seminar „Grundlagen Sucht“ absolviert haben. Es soll Pflegekräften den Umgang mit dem Thema Sucht und Suchtmittelkonsum von Pflegebedürftigen erleichtern.

Für KrankenhausmitarbeiterInnen:

Für ÄrztInnen:

Broschüren und Informationsmaterialien:
Relevante Broschüren und Informationsmaterial für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen können über unsere Homepage heruntergeladen oder bestellt werden: https://sdw.wien/de/unser-angebot/nutzergruppe/?ichbin=adg


Individuell angepasste Schulungen und Fortbildungen

In Ihrer Einrichtung sind Sie vielleicht immer wieder mit unterschiedlichen Fragen rund um Sucht oder Suchtmittelkonsum konfrontiert. Vielleicht planen Sie daher auch eine Inhouse-Schulung. Wir unterstützen Sie gerne und planen mit Ihnen eine auf die Bedürfnisse Ihrer Einrichtung angepasste Schulung oder vermitteln Sie je nach Thema an eine Kooperationspartnerin oder einen Kooperationspartner.

Kontakt:
Georg Preitler
Tel.: +43 1 4000-87341
georg.preitler@sd-wien.at


„Grundlagen Sucht – Basisseminar für MitarbeiterInnen aus Gesundheits- und Sozialreinrichtungen“

In diesem Seminar werden die wichtigsten Grundlagen im Zusammenhang mit Sucht vermittelt: Welche Konsumformen und Konsummotive gibt es? Wie kann eine Abhängigkeitserkrankung entstehen und welche Ursachen sind ausschlaggebend? Was bedeutet das für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen.

Der Besuch dieses Seminars ist Grundvoraussetzung, um weitere themenspezifische Vertiefungsseminare besuchen zu können. Das Seminar kann auch einzeln besucht werden.

Ziele und Inhalte:
Die TeilnehmerInnen erhalten ein theoretisches und auf ihr berufliches Handlungsfeld abgestimmtes Basiswissen zum Thema Sucht.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Theoretische Basisinformationen zu: Abhängigkeitserkrankung, Konsumformen und Konsummotive, Ziele und Ansätze in der Suchtarbeit.

 Das Angebot richtet sich an:
MitarbeiterInnen von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen: ÄrztInnen, Pflegekräfte, SozialarbeiterInnen, SozialbetreuerInnen, BehindtertenbetreuerInnen, PsychologInnen etc., die beruflich in Wien tätig sind.

Methoden und Umsetzung:
Theorieinputs, diverse Übungen.

Dauer:
4 UE

Kosten:
Das Angebot ist für die TeilnehmerInnen kostenlos. 

KooperationspartnerInnen:
AWZ Soziales Wien – Aus- und Weiterbildungszentrum

 Termine:
19.04.2018, 9:00–13:00 Uhr
14.06.2018, 13:00–17:00 Uhr

Ort:
Sucht- und Drogenkoordination Wien
Modecenterstraße 14/Block B/2. OG.
1030 Wien

Anmeldung:

Für 19.04.2018: https://sdw.wien/events/seminar-grundlagen-sucht-basisseminar-fuer-mitarbeiterinnen-aus-gesundheits-und-sozialeinrichtungen-4-ue-19-04-2018-0900-1300-uhr/

Für 14.06.2018: https://sdw.wien/events/seminar-grundlagen-sucht-basisseminar-fuer-mitarbeiterinnen-aus-gesundheits-und-sozialeinrichtungen-4-ue-14-06-2018-1300-1700-uhr/

Kontakt:
Georg Preitler
Tel.: +43 1 4000-87341
georg.preitler@sd-wien.at


Vertiefungsseminar: Anregungen für die Arbeit mit Suchtmittel konsumierenden KlientInnen

Wie setze ich mein Wissen aus dem „Grundlagen Sucht“- Seminar nun in der Praxis um? Wie spreche ich zum Beispiel problematischen Konsum an? Wie kann ich suchtkranke Menschen begleiten? Wie weit kann ich bzw. meine Einrichtung suchtkranke Menschen unterstützen und was leisten Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe? Und vor allem: Welche Methoden haben sich in der Praxis bewährt? Aufbauend auf dem, im Seminar „Grundlagen Sucht“ vermittelten Wissen, geht es in dieser Fortbildung um Anregungen für die konkrete Arbeit mit Suchtmittel konsumierenden KlientInnen. Für die Teilnahme an diesem Seminar ist die Absolvierung des Seminars „Grundlagen Sucht“ oder der Nachweis einer ähnlichen Qualifikation wünschenswert.

Ziele und Inhalte:
Die TeilnehmerInnen erhalten Anregungen für die Praxis,

  • um problematisches Konsumverhalten zu erkennen,
  • zur Gesprächsführung mit Suchtmittel konsumierenden Klientinnen,
  • für die Vermittlung von Sucht betroffener Menschen in passende Einrichtungen des Sucht- und Drogenhilfenetzwerkes.

Das Angebot richtet sich an:
MitarbeiterInnen von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen: ÄrztInnen, Pflegekräfte, SozialarbeiterInnen, SozialbetreuerInnen, BehindertenbetreuerInnen, PsychologInnen etc., die beruflich in Wien tätig sind

Methoden und Umsetzung:
kurze Theorieinputs, praxisbezogene Übungen und Diskussion

ReferentInnen:
Sabine Schrefl, Sucht- und Drogenkoordination Wien – Liaisondienste
Georg Preitler, Sucht- und Drogenkoordination Wien – Institut für Suchtprävention

Dauer:
8 UE

Kosten:
Das Angebot ist für die TeilnehmerInnen kostenlos.

Termin:
15.10.2018, 9:00 – 17:00 Uhr

Ort:
Konferenz- und Veranstaltungsräume der Sucht- und Drogenkoordination Wien gemeinnützige GmbH
Modecenterstraße 14/Block B/2. OG.
1030 Wien

Anmeldung:
https://sdw.wien/events/vertiefungsseminar-anregungen-fuer-die-arbeit-mit-suchtmittel-konsumierenden-klientinnen-8-ue-15-10-2018-0900-1700-uhr/

Kontakt:
Georg Preitler
Tel.: +43 1 4000-87341
georg.preitler@sd-wien.at


Seminar „Suchtthemen in der Pflege und Betreuung“

Pflegebedürftige Menschen, die Suchtmittel konsumieren, stellen MitarbeiterInnen der Pflege und Betreuung immer wieder vor besondere Herausforderungen. Die Gründe für Suchtmittelkonsum im Alter sind vielfältig. Isolation, Einsamkeit und Tabuisierung führen oft dazu, dass problematischer Konsum oder eine Abhängigkeitserkrankung erst in der stationären Pflege oder in der Betreuung durch mobile Dienste auffällt. Für Pflegekräfte ist es daher wichtig, problematischen Konsum zu erkennen und in der alltäglichen Arbeit damit umgehen zu können.

Für die Teilnahme an diesen Seminar ist die Absolvierung des Seminars „Grundlagen Sucht“ oder der Nachweis einer ähnlichen Qualifikation wünschenswert.

Ziele und Inhalte:
Aufbauend auf das Seminar „Grundlagen Sucht“ erhalten die TeilnehmerInnen ein theoretisches und speziell auf Pflege und Betreuung abgestimmtes Wissen zum Thema Sucht.

Neben der Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht im Alter sollen eigene Einstellungen reflektiert und eine professionelle Haltung im Umgang mit suchtmittel-konsumierenden pflegebedürftigen Menschen entwickelt werden. Darüber hinaus werden – an den Handlungsleitlinien Sucht und Pflege orientiert – Möglichkeiten und Grenzen professioneller Interventionen in der Pflege und Betreuung vermittelt und diskutiert.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Auseinandersetzung mit Suchtmittelkonsum pflegebedürftiger Menschen in der professionellen Pflege und Betreuung.

Das Angebot richtet sich an:
MitarbeiterInnen der mobilen und stationären Pflege und Betreuung

Methoden und Umsetzung:
Theorieinputs, diverse Übungen.

Dauer:
16 UE

Kosten:
100 Euro pro TeilnehmerIn

KooperationspartnerInnen:
Verein Dialog, AWZ Wien

Termine:
02.10.2018, 09:00–17:00 Uhr
03.10.2018, 09:00–17:00 Uhr

Ort:
Sucht- und Drogenkoordination Wien
Modecenterstraße 14/Block B/2. OG.
1030 Wien

Anmeldung:
https://sdw.wien/events/seminar-suchtthemen-in-der-pflege-und-betreuung-2-taegig-16-ue-2-10-2018-3-10-2018-0900-1700-uhr/

Kontakt:
Georg Preitler
Tel.: +43 1 4000-87341
georg.preitler@sd-wien.at


Substitutionsbehandlung mit Opioiden – leicht gemacht

In dieser Fortbildung werden verschiedene Aspekte in der Behandlung von Opioid-Abhängigen im Rahmen der Substitutionsbehandlung beleuchtet. Neben Behandlungs- und Betreuungs-möglichkeiten im Wiener Sucht-und Drogenhilfesystem, der Bedeutung der Apotheken im Behandlungsnetzwerk, rechtlichen Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung – insbesondere die Novellen des SMG und der Suchtgiftverordnung betreffend – werden auch die Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung in der Kassenpraxis besprochen. Die Vorträge aus dem Jahr 2018 finden Sie unter: https://sdw.wien/events/fortbildung_substitutionsbehandlung-mit-opioiden-leicht-gemacht/

Ziele und Inhalte:
Durch kompakte Vermittlung praxisgerechter Informationen in fachlichen, rechtlichen und administrativen Belangen sollen Ärztinnen und Ärzte bei der Einführung sowie der alltäglichen Umsetzung von Substitutionsbehandlungen mit Opioiden in Ordinationen unterstützt werden.

Das Angebot richtet sich an:
Alle Ärztinnen und Ärzte, die sich für die Opioid-Substitutionsbehandlung interessieren. Die Veranstaltung ist mit 4 DFP-Fortbildungspunkten approbiert und wird als Drogenqualitätszirkel (ÖÄK – Diplom Substitutionsbehandlung, WGKK Pos. 761) anerkannt.

Methoden und Umsetzung:
Vorträge und Diskussion

Dauer:
4 UE

Kosten:
Das Angebot ist für die TeilnehmerInnen kostenlos.

KooperationspartnerInnen:
Ärztekammer für Wien
Beauftragter für Sucht- und Drogenfragen der Stadt Wien
Landesgeschäftsstelle Wien der Österreichischen Apothekerkammer
Magistratsabteilung 15 – Gesundheitsdienst der Stadt Wien
Sucht- und Drogenkoordination Wien
Verein Dialog
Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK)

Termin:
Die Veranstaltung für 2018 hat bereits stattgefunden. Den Termin für 2019 wird voraussichtlich im Hebste 2018 bekannt gegeben.

Ort:
Österreichische Apothekerkammer
Festsaal
Spitalgasse 31/1. Stock
1090 Wien

Programm:
https://sdw.wien/wp-content/uploads/20180310-Programm_Fortbildung.pdf

Vorträge zum Nachlesen:
2017: https://sdw.wien/events/substitutionsbehandlung-leicht-gemacht/
2018: https://sdw.wien/events/fortbildung_substitutionsbehandlung-mit-opioiden-leicht-gemacht/

Kontakt:
Georg Preitler
Tel.: +43 1 4000-87341
georg.preitler@sd-wien.at


kT (kontrolliertes Trinken) und KISS (Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum) – TrainerInnen Ausbildung

Die Konsumkontrollprogramme bzw. Konsumreduktionsprogramme basieren auf dem Ansatz einer zieloffenen Suchtarbeit. Das kT (kontrollierte Trinken) wie auch KISS (Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum) sind verhaltenstherapeutisch orientierte Selbstmanagement-Programme zur gezielten Reduktion des Konsums von Suchtmitteln u.a. auf Grundlage des Motivational Interviewings (MI). Ziel der Programme ist es, KlientInnen darin zu unterstützen, ihren Konsum einzuschränken oder gegebenenfalls ganz einzustellen. Übergeordnete Ziele sind dabei:

  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Bewusstmachung des Umgangs mit psychoaktiven Substanzen
  • Stärkung der Änderungsmotivation
  • Aufbau von Selbstmanagementfertigkeiten zu Konsumreduktion/-beendigung

 Ziele und Inhalte:
Die Ausbildung vermittelt die Kompetenz,

  • das ambulante Gruppenprogramm zum kontrollierten Trinken (AkT)
  • das ambulante Einzelprogramm zum kontrollierten Trinken (EkT)
  • das Programm WALK (Wohnungslosigkeit und Alkohol)
  • und das Programm KISS (Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum im Bereich der illegalen Substanzen)

durchzuführen bzw. Betroffene in den Reduktionsprogrammen zu begleiten.

Die Ausbildung besteht aus zwei jeweils dreitägigen, aufeinander abgestimmten Blöcken u.a. mit folgenden Inhalten:

  • kontrollierter Konsum – Theorie und Forschungsstand
  • Einsatz von Motivational Interviewing (MI) bei der Umsetzung von kT und KISS
  • Übersicht und Übungen zur Durchführung der Programme
  • Überblick über erforderliche Moderationskompetenzen und Visualisierungstechniken zur Durchführung der Programme
  • Möglichkeiten der Nachsorge
  • etc.

Das Angebot richtet sich an:
ÄrztInnen, PsychologInnen, Pflegekräfte, SozialarbeiterInnen, BehindertenbetreuerInnen oder MitarbeiterInnen von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen mit ähnlichen Qualifikationen, die beruflich von Sucht betroffene Menschen beraten und betreuen und in Wien tätig sind.

Die Ausbildung wird vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz mit insgesamt 48 Einheiten anerkannt.

Methoden und Umsetzung:
Im Rahmen der Ausbildung erproben die TeilnehmerInnen mit Unterstützung der Kursleitung zentrale Teile der Programme selbst. Dieses erfahrungsorientierte Lernen vermittelt einen lebendigen Einblick in die Vorgehensweise der zieloffenen Suchtarbeit und erlaubt ein Trainieren der erforderlichen Kompetenzen zur Programmdurchführung im geschützten und professionellen Kontext.

ReferentInnen:
Christoph Straub
GK Quest Akademie. Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Bankkaufmann, Mediator. Trainer in Motivational Interviewing (MINT), Lösungsorientierte Kurzberatung, Systemische Transaktionsanalyse.

Dauer:
48 UE

Kosten:
650,- Euro

KooperationspartnerInnen:
GK Quest Akademie GmbH

Termin:
erster Block:   29.10. bis 31.10.2018 jeweils  9:00 – 16:30 Uhr
und
zweiter Block: 12.12. bis 14.12.2018 jeweils 9:00 – 16:30 Uhr

Ort:
Sucht- und Drogenkoordination Wien gemeinnützige GmbH
Modecenterstraße 14/Block B/2. OG
1030 Wien

Anmeldung:
https://sdw.wien/events/fb-trainerinnenausbildung-kt-kiss-6-taegig-29-10-2018-bis-31-10-2018-und-12-12-2018-bis-14-12-2018-0900-1630-uhr/
Die TeilnehmerInnenanzahl ist auf 16 Plätze beschränkt. Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.

Kontakt:
Georg Preitler
Tel.: +43 1 4000 87341
georg.preitler@sd-wien.at