Schule

Das Institut für Suchtprävention bietet für die Schule vielfältige suchtpräventive Angebote. Eine aktuelle Zusammenfassung finden Sie in der Übersicht „Angebot der schulischen Suchtprävention“. Bei diesen Maßnahmen wird darauf geachtet, dass sie den Prinzipien zeitgemäßer Suchtprävention entsprechen. Um die Nachhaltigkeit unserer Angebote zu gewährleisten, empfehlen wir den Einsatz suchtpräventiver Maßnahmen auf mehreren Ebenen: Suchtprävention in der Schule berücksichtigt sowohl die Verhaltens- als auch die Verhältnisebene. Während Verhaltensprävention beim Verhalten der jeweiligen Person oder Gruppe wie SchülerInnen ansetzt, zielt die Verhältnisprävention auf strukturorientierte Maßnahmen ab, zum Beispiel Schulregeln, gesunde Umfeldbedingungen etc.

Unsere fachlichen Ansätze zur Verhaltensprävention sind neben Früherkennung und Frühintervention die Förderung von Lebens- und Risikokompetenzen.
Die Förderung von Lebenskompetenzen, wie zum Beispiel die Unterstützung in der Persönlichkeitsentwicklung oder ein gesunder Umgang mit Frustrationen, hat sich in vielen Untersuchungen als effektive Methode zur Vorbeugung von Sucht, Gewalt und Stress erwiesen.

Risikokompetenz geht davon aus, dass Experimentier- und Risikoverhalten aus entwicklungspsychologischer Sicht ein normaler und notwendiger Entwicklungsschritt ist. Unsere Angebote zielen darauf ab – ohne erhobenen Zeigefinger – SchülerInnen dabei zu unterstützen, ihr eigenes Risikoverhalten so zu gestalten, dass es zu keinen gravierenden schädlichen Auswirkungen für sich und andere kommt.

Zu diesen Ansätzen bieten wir Fortbildungen inklusive Unterrichtsmaterialien für LehrerInnen oder schulisches beratendes Personal, zum Beispiel für BeratungslehrerInnen, SchulärztInnen, aber auch Workshops für SchülerInnen an.

Kontakt:
Mag.a Manuela Meissnitzer-Lackner
Tel: +43 1 4000-87309
manuela.meissnitzer-lackner@sd-wien.at

Mag.a (FH) Claudia Mikosz
Tel.: +43 1 4000-87370
claudia.mikosz.cm1@sd-wien.at

Mag.a Alice Steier
Tel.: +43 1 4000-87326
alice.steier@sd-wien.at

Wir bieten kostenlose LehrerInnenfortbildungen inklusive Unterrichtsmaterialien zu folgenden Programmen und Themen:

Weitere Angebote hat der Verein Dialog/Servicestelle Prävention und Frühintervention.

Wir bieten für SchülerInnen folgende finanziell geförderte bzw. kostenlose Maßnahmen an:

Weitere Angebote:


„Gemeinsam stark werden“- Das Lebenskompetenzprogramm für die Volksschule.

„Gemeinsam stark werden“ ist das neue Unterrichtsprogramm zur psychosozialen Gesundheitsförderung von Kindern im Volkschulalter (1. – 4. Schulstufe) in Wien und ganz Österreich.

Als universelles Präventionsprogramm orientiert sich „Gemeinsam stark werden“ am Lebenskompetenzansatz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sucht-, Gewalt- und Suizidprävention, sowie zur Prävention psychischer Störungen.

Infoblatt „Gemeinsam stark werden“

Ziele und Inhalte:

  • Die Stärkung der Lebenskompetenzen, die eine Voraussetzung für ein gesundes, selbstbestimmtes und erfülltes Leben sind.
  • Die Persönlichkeitsentwicklung und Resilienzförderung der Kinder.
  • Die Vorbeugung von Sucht- und Gewaltverhalten.
  • Professionalisierung von Lehrpersonen in der Vermittlung von Sozial- und Lebenskompetenzen mit besonderem Fokus auf Haltung und Beziehungsgestaltung.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Schwerpunkte sind neben der Förderung von Lebenskompetenzen Impulse aus der existenziellen Pädagogik, der Resilienzforschung sowie der Entwicklungspsychologie.
Dabei wird ein verstärkter Fokus auf stundenübergreifende Elemente und Rituale gelegt.

Die Unterrichtsmaterialien beinhalten Themen wie: Umgang mit Unterschiedlichkeit, (Mit)Gefühl und Verbundenheit, Achtsamkeit und Vertrauen, Werteverwirklichung, Selbstfürsorge und vieles mehr.

Methoden und Umsetzung:
Die Fortbildung umfasst 24UE (meist aufgeteilt auf 4 Nachmittage). Es werden theoretisch und praktisch verschiedene Aspekte der Persönlichkeitsbildung, Lebenskompetenzförderung und Beziehungsgestaltung vermittelt. Das Kennenlernen und Arbeiten mit den „Gemeinsam stark werden“ – Unterrichtsmaterialien ist uns ein besonderes Anliegen. Die Übungen können flexibel in den Unterricht und Schulalltag integriert werden.

Ungefähr ein halbes Jahr nachdem Sie das Programm in Ihrer Schule anwenden, erfolgt ein Reflexionstreffen (4UE, ein Nachmittag). Bei diesem verpflichtenden Termin, wo es um Erfahrungen und Fragen aus der Praxis geht, erfolgt auch die Zertifikatsübergabe.

Zertifikat: Um die Schulung erfolgreich abschließen zu können und um das Zertifikat zu erhalten sind eine Anwesenheit von 24UE plus 4UE Reflexionstreffen erforderlich.

Das Angebot richtet sich an:
VolksschullehrerInnen, NachmittagsbetreuerInnen und – im Rahmen eines Elternabends – auch an Eltern der SchülerInnen. Es werden keine Vorkenntnisse zur Suchprävention vorausgesetzt.

Dauer:
4 Nachmittage (24UE) + 4UE Reflexionstreffen
Es gibt offene schulübergreifende Termine sowie auch die Möglichkeit einer schulinternen Fortbildung.

KooperationspartnerInnen:
„Gemeinsam stark werden“ wird in allen österreichischen Fachstellen für Suchtprävention angeboten. Kooperationspartner sind die Österreichische ARGE Suchtprävention, die mitweitblick-Stiftung und die Pädagogische Hochschule Wien (PH-Wien).

Kosten:
Das Angebot ist für die TeilnehmerInnen kostenlos. Die Fortbildungs- und Materialkosten werden vom Institut für Suchtprävention (ISP) der Sucht- und Drogenkoordination Wien in Kooperation mit der PH-Wien und der mitweitblick-Stiftung übernommen.

Kontakt:
Mag.a Manuela Meissnitzer-Lackner
Tel: +43 1 4000-87309
manuela.meissnitzer-lackner@sd-wien.at

Trailer: https://youtu.be/xg63o14IhxU


„plus – das österreichische Präventionsprogramm für die 5. bis 8. Schulstufe“

„plus“ ist ein Unterrichtsprogramm zur Förderung von Lebenskompetenzen bei SchülerInnen der fünften bis achten Schulstufe, das von eigens ausgebildeten LehrerInnen oder ErzieherInnen durchgeführt wird. Es umfasst eine Fortbildung für Lehrpersonen (40 UE) sowie hochwertige Unterrichtsmaterialien.

Ziele und Inhalte:

  • Unterstützung bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben
  • Förderung der Lebenskompetenzen („life skills“)
  • Entwicklung eines angemessenen Umgangs mit Medien, Alkohol und Nikotin

Inhaltliche Schwerpunkte:
Sie als LehrerIn stehen vor der Herausforderung, Ihren SchülerInnen neben dem Lernstoff auch soziale und persönliche Kompetenzen zu vermitteln. Das Programm „plus“ unterstützt Sie dabei. Die Förderung von Lebenskompetenzen wie kommunizieren können, den Selbstwert nähren, mit Frustrationen umgehen oder Konflikte bewältigen können sind ebenso Teil des Programms „plus“ wie auch spezifische Themen der Suchtprävention: zum Beispiel der richtige Umgang mit Medien oder Alkohol. Die Unterrichtseinheiten sind auf das jeweilige Alter und die damit verbundenen Themen zugeschnitten.

Das Angebot richtet sich an:

  • Klassenvorstände und LehrerInnen der 5. bis 8. Schulstufe aus der Hauptschule, Mittelschule und AHS-Unterstufe
  • Eltern der SchülerInnen im Rahmen eines Elternabends

Es werden keine Kenntnisse zur Suchtprävention vorausgesetzt.

Methoden und Umsetzung:
Die einführende Einschulung vor der Umsetzung mit der ersten Klasse dauert einen Tag. Einmal pro Schuljahr findet eine halbtägige Einschulung zu den plus-Inhalten für das kommende Schuljahr statt. Es hat sich bewährt, wenn sich der Klassenvorstand/die Klassenvorständin und ein oder zwei FachlehrerInnen aus derselben Klasse am Programm beteiligen. Die Umsetzung im „KlassenlehrerInnen-Team“ gewährleistet die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches sowie eine Arbeitsaufteilung.

Dauer:
4 Jahre: im Herbst 2 Nachmittage Basisschulung, in den darauffolgenden Jahren im Herbst jährliche halbtägige Einschulungen in die Unterrichtsmaterialien der neuen Schulstufe. Im ersten Jahr 2 halbtägige Reflexionstreffen (Jänner und Mai), in den Folgejahren 1 Reflexionstreffen pro Jahr.

KooperationspartnerInnen:
Pädagogische Hochschule Wien, Katholische Pädagogische Hochschule Wien, Österreichische ARGE Suchtvorbeugung, Institut für Psychologie der Universität Innsbruck

Kosten:
Das Angebot ist für die TeilnehmerInnen kostenlos. Die Fortbildungs- und Materialkosten werden von dem Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien und der Pädagogischen Hochschule Wien oder der Katholischen Pädagogischen Hochschule Wien getragen.

Kontakt:
Mag.a Alice Steier
Tel.: +43 1 4000-87326
alice.steier@sd-wien.at


„Step by Step – Frühintervention in der Schule“

Das Projekt Step by Step ist eine Fortbildung zur Früherkennung und Frühintervention in der Schule, wenn es zu substanzbezogenen Auffälligkeiten von SchülerInnen kommt.

Ziele und Inhalte:
PädagogInnen sollen darin gestärkt werden, psychosoziale Auffälligkeiten bei SchülerInnen frühzeitig zu erkennen, sich strukturiert mit ihnen auseinander zu setzten und gezielte Schritte (Step by Step) einzuleiten. Einer Suchtentwicklung soll durch die Vermittlung von bedarfsgerechter Unterstützung zum frühest möglichen Zeitpunkt vorgebeugt werden.

Inhaltliche Schwerpunkte:
PädagogInnen werden über die Grundlagen von Suchtentwicklung und Suchtprävention informiert. Bei Verhaltensauffälligkeiten und Drogenvorkommnissen an Schulen soll ein Frühinterventionsmodell erstellt werden.

Das Angebot richtet sich an:
LehrerInnen, SchulärztInnen, SchulpsychologInnen etc. Es werden keine Kenntnisse zur Suchtprävention vorausgesetzt.

Methoden und Umsetzung:
Die insgesamt zwölf Unterrichtseinheiten dauernde Weiterbildung umfasst theoretische Grundlagen zu psychoaktiven Substanzen sowie rechtliche Rahmenbedingungen in Schulen. Die Frühintervention in der Schule – Vorgehen im Drogenanlassfall §13 „Helfen statt Strafen“ – wird durch Übungen praxisnah trainiert: beobachten, erkennen, reflektieren, intervenieren nach einem Stufenmodell.

Dauer:
1,5 Tage

KooperationspartnerInnen:
Österreichische ARGE Suchtvorbeugung, Pädagogische Hochschule Wien, gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Kosten:
Das Angebot ist für die TeilnehmerInnen kostenlos.

Kontakt:
Mag.a Alice Steier
Tel.: +43 1 4000-87326
alice.steier@sd-wien.at


„Suchtprävention für FreizeitpädagogInnen“

Im Rahmen des Hochschullehrgangs zur Freizeitpädagogik werden die TeilnehmerInnen zu suchtpräventiven Themen in einem Workshop geschult.

Ziele und Inhalte:
Ziel ist es, dass FreizeitpädagogInnen zum Thema Konsum, Sucht und Suchtprävention sensibilisiert sind. Ein Schwerpunkt ist das Thema Alkoholsuchtprävention. Zudem haben die die TeilnehmerInnen Hilfseinrichtungen kennen gelernt und im Anlassfall richtig reagieren können.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Sucht und Suchtentwicklung (Basiswissen)
  • Konsumformen und Konsummotive
  • Ansätze in der schulische Suchtprävention
  • Vorgehensweise im Anlassfall an der Schule (§ 13 „Helfen statt Strafen“)
  • Unterstützende Einrichtungen
  • Alkoholsuchtprävention und Einsatz der „pocket-info Alkohol“
  • Rechtliche Grundlagen zu suchtspezifischen Themen

Das Angebot richtet sich an:
Das Angebot richtet sich an NachmittagsbetreuerInnen und FreizeitpädagogInnen in Ausbildung.

Methoden und Umsetzung:
Methoden sind Wissensvermittlung  und  eine Übung zum Einsatz der Broschüre „pocket-info Alkohol“. Damit sollen spielerisch Informationen zu Risiken und Wirkung von Alkohol weitergegeben werden.

Dauer:
Workshop im Umfang von drei Unterrichtseinheiten

KooperationspartnerInnen:
Pädagogische Hochschule Wien

Kontakt:
Mag.a Alice Steier
Tel.: +43 1 4000-87326
alice.steier@sd-wien.at


„Suchtprävention für UnterrichtspraktikantInnen“

Im Rahmen der Ausbildung zum Lehramt an der Pädagogischen Hochschule Wien  werden angehende LehrerInnen zu suchtpräventiven Inhalten mit einem Workshop geschult.

Ziele und Inhalte:
Ziel ist es, UnterrichtspraktikantInnen zum Thema Konsum, Sucht und Suchtprävention zu sensibilisieren. Zudem sollen sie unterstützende Einrichtungen kennen und im Anlassfall richtig reagieren.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Sucht und Suchtentwicklung (Basiswissen)
  • Konsumformen und Konsummotive
  • Ansätze in der schulische Suchtprävention
  • Vorgehensweise im Anlassfall an der Schule (§ 13 „Helfen statt Strafen“)
  • Unterstützende Einrichtungen

Das Angebot richtet sich an:
Das Angebot richtet sich an UnterrichtspraktikantInnen im Rahmen des Unterrichtspraktikums an der Pädagogischen Hochschule Wien.

Methoden und Umsetzung:
Der Workshop beinhaltet neben Information zu Themen der Suchtprävention und rechtlichen Grundlagen auch Übungen und Anregungen für Maßnahmen zur schulischen Suchtprävention.

Dauer:
Workshop im Umfang von zwei Unterrichtseinheiten

KooperationspartnerInnen:
Pädagogische Hochschule Wien

Kontakt:
Mag.a Alice Steier
Tel.: +43 1 4000-87326
alice.steier@sd-wien.at


„Basta – Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen“

BASTA ist ein wissenschaftlich begleitetes Anti-Stigma-Projekt gegen Diskriminierung psychisch erkrankter Menschen für den Einsatz ab der 10. Schulstufe. BASTA unterstützt SchülerInnen dabei, Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen abzubauen und Hilfsangebote in Wien kennenzulernen.

Ziele und Inhalte:
• Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch erkrankter Menschen bzw. psychiatrischen Hilfseinrichtungen
• Wissenserweiterung bezüglich psychischer Krankheiten
• Förderung eines offenen und offensiven Umgangs mit Vorurteilen

Das Angebot richtet sich an:
Wiener Schulklassen der 10. bis 13. Schulstufe im Alter von 16 bis 19 Jahren

Inhaltliche Schwerpunkte:
Im Zentrum des Projekts steht der Besuch eines BASTA-Tandems an der Schule, bestehend aus einer geschulten Person mit Psychiatrie-Erfahrung und einer Fachexpertin oder einem Fachexperten, welcher mittels Unterrichtsmaterialien zum Thema psychische Erkrankungen vorbereitet wird.

Methoden und Umsetzung:
Unterrichtsmaterial zur Vorbereitung (4 UE), anschließend Besuch eines BASTA-Tandems an der Schule. Details siehe BASTA Infoblatt.

Dauer:
Für die Umsetzung des Lernpakets werden ca. 6 Schulstunden (á 45 Minuten) benötigt, wobei die Begegnung mit dem BASTA-Tandem mindestens eine Doppelstunde umfassen soll.

KooperationspartnerInnen:
Im Rahmen der Gesundheitsreform wurde von der Sozialversicherung und der Stadt Wien ein Landesgesundheitsförderungsfonds eingerichtet. BASTA wird daraus finanziert und den Wiener Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit der Österreichischen Gesundheitskasse Wien, dem Kuratorium für Psychosoziale Dienste in Wien (PSD-Wien) und der Sucht- und Drogenkoordination Wien (SDW). Wir danken für Ihr Verständnis, dass das Kontingent für dieses Angebot begrenzt ist.

Kosten:
BASTA steht den Wiener Schulen kostenlos zur Verfügung. Im Rahmen der Gesundheitsreform wurde von der Sozialversicherung und der Stadt Wien ein Landesgesundheitsförderungsfonds eingerichtet, aus dem das Projekt finanziert wird.

Kontakt:
Mag.a Alice Steier
Tel.: +43 1 4000-87326
alice.steier@sd-wien.at


„Lucky-Methodenkoffer zur Prävention von Glücksspielsucht – ein Angebot für SchülerInnen“

Ziele und Inhalte:
Der Lucky-Methodenkoffer ist ein Angebot für SchülerInnen ab der 9. Schulstufe zur Prävention von Glücksspielsucht. In Rahmen eines zweistündigen Workshops erhalten die SchülerInnen eine praktische und methodische Einführung in die Thematik. Der Methodenkoffer enthält eine Spielgeschichte, deren Verlauf die Jugendlichen mitentscheiden und dadurch ihre Einstellung zu Glücksspiel und Wetten reflektieren können. Die Teilnehmenden erhalten außerdem Zahlen, Daten und Fakten zum Glücksspiel, Tipps für einen adäquaten Umgang mit den Themen Konsum, Sucht und Abhängigkeit sowie weiterführende Adressen. Der Einsatz des Lucky-Methodenkoffers hat das Ziel, die kreative, spielerische und kognitive Auseinandersetzung mit Glücksspiel und Wetten bei Jugendlichen zu fördern, über Risiken und Suchtgefahren der Glücksspielwelt zu informieren und die Entwicklung einer kritischen Haltung zum Thema Glücksspiel zu ermöglichen. Die Vermittlung eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem Thema Glücksspiel trägt zur Förderung der Risikokompetenz von Jugendlichen bei.

Das Angebot richtet sich an:
SchülerInnen ab 15 Jahren (9. Schulstufe)

Dauer:
2 UE

Kosten:
Das Angebot ist für die TeilnehmerInnen kostenlos.

Kontakt:
Mag.a (FH) Claudia Mikosz
Tel.: +43 1 4000-87370
claudia.mikosz.cm1@sd-wien.at

 


„Achterbahn 12-14 – ein suchtpräventives Outdoor-Angebot für Wiener Schulklassen“ für die 6. bis 8. Schulstufe

„Achterbahn 12-14“ ist ein suchtpräventives Outdoor-Angebot für Schulklassen, bei dem mit erlebnispädagogischen Methoden Lebenskompetenzen wie der positive Umgang mit Gruppendruck oder das Stärken des Selbstwertes gefördert werden. Zudem werden erste Konsumerfahrungen – meist mit Zigaretten oder Alkohol – thematisiert.

Ziele und Inhalte:
Ziel ist es, bei SchülerInnen Lebenskompetenzen zu fördern. Lebenskompetenzen sind Fähigkeiten, die einen angemessenen Umgang mit Mitmenschen, Belastungen und Stress ermöglichen. Zudem reflektieren die SchülerInnen erste Konsumerfahrungen mit ExpertInnen und werden von diesen über Substanzen informiert und zu Mythen aufgeklärt. Gemeinsam werden aber auch Strategien entwickelt, wie Konsumerfahrungen ohne „Gesichtsverlust“ in der Gruppe der Gleichaltrigen aufgeschoben werden können. Zum Beispiel in Zusammenhang mit Alkoholkonsum soll so der Entwicklung einer Sucht oder auch einem problematischen Verhalten vorgebeugt werden.

Inhaltliche Schwerpunkte:
In dieser Altersgruppe gibt es große individuelle Unterschiede: im Fortschritt der Pubertät und in der Konsum- und Grenzerfahrung. Je jünger die Zielgruppe ist, desto mehr liegt der Schwerpunkt einer zeitgemäßen Suchtprävention auf der Förderung von Lebenskompetenzen. Das Angebot „Achterbahn 12-14“ nimmt auf die Heterogenität in diesem Alter sowohl bei der Auswahl der Methoden als auch bei Reflexionen Rücksicht.

Das Angebot richtet sich an:
SchülerInnen der 6. bis 8. Schulstufe. Es werden keine Kenntnisse zur Suchtprävention vorausgesetzt.

Methoden und Umsetzung:
Die Methode der Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode, die auf die prägende Wirkung von Erlebnissen setzt. Durch geeignete Übungen sowie Diskussionen und Reflexionen werden bei den SchülerInnen Risikokompetenzen spielerisch gefördert.

Dauer:
1 Tag (Achterbahn 12-14-Outdoor-Tag)

KooperationspartnerInnen:
Das Angebot wird in Kooperation mit der Freiraum GesmbH umgesetzt.

Kosten:
Für das Angebot 1 Tag Achterbahn 12-14:  € 19,50/SchülerIn (durch finanzielle Unterstützung durch die SDW)

Kontakt:
Mag.a Alice Steier
Tel.: +43 1 4000-87326
alice.steier@sd-wien.at

Buchung unter:
office@dieprojektwoche.at

Downloads:
Folder


„GrenzGang – ein suchtpräventives Outdoor-Angebot für Wiener Schulklassen“ für die 8. bis 13. Schulstufe

GrenzGang ist ein suchtpräventives Outdoor-Angebot für Schulklassen, bei dem mit erlebnispädagogischen Methoden die Wahrnehmung der und Reflexion über die eigenen Grenzen und das Risikoverhalten angeregt wird.

Ziele und Inhalte:
Ziel ist es, dass SchülerInnen ihr Risiko- und Konsumverhalten reflektieren und einen angemessenen Umgang mit bestehenden Risiken erlernen. Auf diese Weise wird der Entwicklung von Sucht oder auch problematischem Verhalten vorgebeugt, zum Beispiel in Zusammenhang mit Alkoholkonsum. Erlebnispädagogische Übungen fördern das Wahrnehmen und Beurteilen von riskanten Situationen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Risiko hilft jungen Menschen, auch im Kontext von Suchtmitteln selbst zu entscheiden und Verantwortung zu übernehmen.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Das suchtpräventive GrenzGang-Outdoor-Angebot setzt beim Risikoverhalten von Jugendlichen an. Durch spannende Herausforderungen lassen sich die Jugendlichen auf Neues und Unvorhersehbares ein und erweitern dadurch spielerisch ihren Erfahrungsschatz.

Das Angebot richtet sich an:
SchülerInnen der 8. bis 13. Schulstufe.

Methoden und Umsetzung:
Die Methode der Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode, die auf die prägende Wirkung von Erlebnissen setzt. Durch geeignete Übungen sowie Diskussionen und Reflexionen werden bei den SchülerInnen Risikokompetenzen spielerisch gefördert.

Dauer:
1 Tag (GrenzGang-Outdoor-Tag)
3 bis 5 Tage (GrenzGang-Outdoor-Woche)

KooperationspartnerInnen:
Das Angebot wird in Kooperation mit der Freiraum GesmbH umgesetzt.

Kosten:
19,50 Euro pro SchülerIn für einen GrenzGang-Tag
160,00 bis 330,00 Euro pro SchülerIn für eine GrenzGang-Woche, je nach Unterkunft

Kontakt:
Mag.a Alice Steier
Tel.: +43 1 4000-87326
alice.steier@sd-wien.at

Buchung unter:
office@dieprojektwoche.at

Download:
Folder


„Fetter Auftritt – Forumtheater zur Alkoholsuchtprävention“

Das Forumtheater-Stück „Fetter Auftritt“ ist eine interaktive theaterpädagogische Methode nach Augusto Boal, die die Diskussion und Reflexion über Alkohol und Alkoholkonsum anregt.

Ziele und Inhalte:

  • Sensibilisierung und Anregung zur Diskussion zum Thema “Jugend und Alkohol” anhand von Alltagsszenen, die jugendlichen Lebenskulturen entsprechen
  • Förderung der Selbstverantwortung und Risikokompetenz
  • Kritische Auseinandersetzung mit Risikoverhalten im Umgang mit Alkohol
  • Reflexion von geschlechtsspezifischem Verhalten und Diversität

Das Angebot richtet sich an:

  • Schulen
  • SchülerInnen ab zwölf Jahren

Methoden und Umsetzung:
Das Forumtheater ist ein interaktives Mitmachtheater, das die Probleme aus der Welt von SchülerInnen zeigt und anspricht. Junge SchauspielerInnen zeigen in einer ersten Sequenz Konfliktsituationen rund um das Thema Alkohol. In einer zweiten Sequenz kann das Publikum aktiv in die Handlung dieser Szenen eingreifen, den Spielverlauf verändern und eigene Ideen zur Verbesserung der Situation ausprobieren. Zu dem Angebot gehören begleitenden Maßnahmen wie zum Beispiel Workshops mit Rauschbrillen oder Reflexionsrunden, die vom Verein Dialog umgesetzt werden.

Dauer:
Eine Forumtheater-Aufführung dauert etwa zwei Stunden.

KooperationspartnerInnen:
Verein Art in Progress, Theatergruppe “Mundwerk”, Verein Dialog

Kosten:
950,00 Euro für eine Aufführung. Das Institut für Suchtprävention bietet ein begrenztes Kontingent an finanziellen Unterstützungen an.

Kontakt:
Mag.a Manuela Meissnitzer-Lackner
Tel: +43 1 4000-87309
manuela.meissnitzer-lackner@sd-wien.at

Download:
Folder (PDF)
Informationsblatt zum Forumtheater – Organisation und Finanzierung (PDF)
Tipps für die Vor- und Nachbereitung zum Forumtheater „Fetter Auftritt“ in der Schulklasse (PDF)


„Hast du Feuer? – Forumtheater zur Tabaksuchtprävention“

Das Forumtheater-Stück „Hast du Feuer?“ ist eine interaktive theaterpädagogische Methode nach Augusto Boal, die die Diskussion und Reflexion über Tabak und Tabakkonsum anregt.

Ziele und Inhalte:

  • Sensibilisierung zum Thema “Jugend und Tabak” anhand von Alltagsszenen, die jugendlichen Lebenskulturen entsprechen
  • Förderung der kritischen Auseinandersetzung und Selbstverantwortung
  • Reflexion von Motiven, geschlechtsspezifischem Verhalten und Diversität
  • Verzögerung des Einstiegsalters
  • NichtraucherIn bleiben oder werden
  • Rücksichtnahme auf andere

Das Angebot richtet sich an:

  • Schulen
  • SchülerInnen ab zwölf Jahren

Methoden und Umsetzung:
Das Forumtheater ist ein interaktives Mitmachtheater, das die Probleme aus der Welt von SchülerInnen zeigt und anspricht. Junge SchauspielerInnen zeigen in einer ersten Sequenz Konfliktsituationen rund um das Thema Tabak. In einer zweiten Sequenz kann das Publikum aktiv in die Handlung dieser Szenen eingreifen, den Spielverlauf verändern und eigene Ideen zur Verbesserung der Situation ausprobieren. Zu dem Angebot gehören begleitenden Maßnahmen wie zum Beispiel eine Nachbesprechung und Workshops, die vom Verein Dialog umgesetzt werden.

Dauer:
Eine Forumtheater-Aufführung dauert etwa zwei Stunden.

KooperationspartnerInnen:
Verein Art in Progress, Theatergruppe “Mundwerk”, Verein Dialog

Kosten: 950,00 Euro für eine Aufführung. Das Institut für Suchtprävention bietet ein begrenztes Kontingent an finanziellen Unterstützungen an.

Kontakt:
Mag.a Manuela Meissnitzer-Lackner
Tel: +43 1 4000-87309
manuela.meissnitzer-lackner@sd-wien.at

Download:
Folder (PDF)
Informationsblatt zum Forumtheater – Organisation und Finanzierung (PDF)
Tipps für die Vor- und Nachbereitung zum Forumtheater „Hast du Feuer?“ in der Schulklasse (PDF)


„Die Dosis – Peer-Theater“

Die Dosis macht das Gift!  Doch woher weiß ich was meine Dosis ist? Was passiert, wenn ich Ecstasy mit Heroin mische? Kann ein Vogel süchtig werden? Wie kann ich alles vergessen, ohne zu trinken? Ist Ketamin für alle Pferde legal? Was passiert, wenn ich gar nicht rauche? Und wann wird Genuss zur Sucht?

Das Ensemble, bestehend aus Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung, erzählt Skurriles und Ehrliches über Drogen, ohne dabei moralisierend zu sein. Dieser neugierige und reflektierte Zugang zu Motiven von Substanzkonsum und Wirkungen dieser Substanzen enttabuisiert die Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht, wirft Fragen auf und regt das Publikum zum Nachdenken an – Was ist deine Dosis?

Trailer 1: https://vimeo.com/295659757
Trailer 2: https://vimeo.com/295660070

Die Dosis ist ein suchtpräventives Peerprojekt, das vom Institut für Suchtprävention Wien und vom Verein Dialog veranstaltet und finanziert wird. Die Performance kann von Schulklassen und sozialen Institutionen kostenlos besucht werden. Für die Aufführungen werden von kooperierenden Bezirken Räumlichkeiten für Schulen und soziale Einrichtungen zur Verfügung gestellt.

Im Anschluss an das Stück findet zur Reflexion ein Publikumsgespräch mit den Jugendlichen statt. Für PädagogInnen und BetreuerInnen wird ein Begleitmaterial für die Vor- und Nachbereitung zur Verfügung gestellt.

Projektziele:

  • Sensibilisierung bzgl. Umgang mit Suchtmitteln
  • Anregung zur Reflexion über Konsummotive und Wirkungsweisen von Suchtmitteln

Das Angebot richtet sich an:

  • Jugendliche ab 16 Jahren

Dokumentationsvideo über die Entwicklungs- und Probenarbeit:
https://youtu.be/O_1m0nwt4nw

Interview mit den KünstlerInnen:
https://www.youtube.com/watch?v=iPFJFwsVfGU

Begleitmaterial für PädagogInnen:
Begleitmaterial DIE DOSIS

Dauer:
Das Theaterstück dauert ca. 75 Minuten inkl. Publikumsgespräch.

Kooperationspartner:
Verein Dialog, Christina Rauchbauer, Luigi Guerrieri

Kosten:
Das Institut für Suchtprävention bietet ein begrenztes Kontingent an geförderten Aufführungen an.

Kontakt:
Mag.a Margit Bachschwöll
Tel: +43 1 4000-87323
margit.bachschwoell@sd-wien.at


„klarerleben – Suchtprävention in der Berufsschule für Gastgewerbe”

„klarerleben“ ist eine Maßnahme in der Berufsschule für Gastgewerbe in der Längenfeldgasse. Im Rahmen dieser finden Workshops mit Lehrlingen der ersten und dritten Klasse sowie Weiterbildungen für LehrerInnen statt.

Ziele und Inhalte:
Ziel ist es, das Thema Suchtprävention in der Berufsschule für Gastgewerbe Längenfeldgasse nachhaltig zu implementieren und bei substanzbezogenen Problemen frühzeitig zu intervenieren. Hauptziel ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol und anderen Substanzen bei Lehrlingen auf individueller Ebene als auch im Arbeitsumfeld der Jugendlichen. Die klarerleben-TrainerInnen sind Ansprechpersonen für SchülerInnen und LehrerInnen, auch über die Grenzen der Schule hinaus für LehrmeisterInnen und LehrlingsausbildnerInnen im Anlassfall.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Klärung von rechtlichen Rahmenbedingungen
  • Informationen zu Substanzen, Sucht und Suchtentwicklung
  • Vorstellen des Wiener Suchthilfenetzwerks

Der Informationsblock wird auf Bedürfnisse und Kenntnisstand der Gruppe abgestimmt.

Die LehrerInnenweiterbildung beschäftigt sich mit der Integration der Suchtprävention in den beruflichen Alltag. Dazu gehören Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen und Informationen zu Substanzen, zu Sucht und Suchtentwicklung sowie ein gemeinsames Erarbeiten eines Leitfadens zur Frühintervention an der Schule.

Das Angebot richtet sich an:
Lehrlinge der Berufsschule für Gastgewerbe im ersten und dritten Lehrjahr sowie an LehrerInnen.

Methoden und Umsetzung:
Die Methoden sind interaktiv und der Workshop wird für Mädchen und Burschen separat abgehalten. Es finden Diskussionen in Kleingruppen und Rollenspiele zur Förderung von Lebenskompetenzen statt: wie zum Beispiel Selbstwahrnehmung und Selbstwert fördern, Gruppendruck widerstehen, Risikoverhalten reflektieren, eigene Ressourcen aufspüren.

Dauer:
Workshop mit vier Unterrichtseinheiten pro Lehrjahr; LehrerInnenweiterbildung je nach Bedarf

Kosten:
Das Angebot ist für die TeilnehmerInnen kostenlos.

KooperationspartnerInnen:
Arge Prävention

Kontakt:
Mag.a (FH) Claudia Mikosz
Tel.: +43 1 4000-87370
claudia.mikosz.cm1@sd-wien.at


„BlingBling – Prävention von Glücksspielsucht“

Glücksspiel und Sportwetten sind für viele junge Menschen ein selbstverständlicher Teil ihrer Lebenswelt. Das Spiel um Geld hat aufgrund der vielfältigen Angebote im Internet, in Wettbüros oder im Casino einen besonderen Reiz. Zur Vorbeugung von problematischem Glücksspiel ist es wichtig, dass sich Jugendliche kritisch mit ihrem eigenen Spielverhalten und den Risiken von (Online-) Glücksspiel auseinandersetzen. „BlingBling“ – unser neues Projekt zur Prävention von Glücksspielsucht wurde bereits an mehreren Schulen in Wien erfolgreich durchgeführt. Die Rückmeldungen von SchülerInnen und PädagogInnen sind äußerst positiv.

Ziele und Inhalte:
Ziel ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Spielverhalten, Vermittlung von Wissen rund um Risiken von (Online-) Glücksspiel und Sportwetten sowie die Bewusstseinsbildung durch Selbsterfahrung im Stationen-Parcours.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • (Online-) Glücksspiel und Sportwetten: Zahlen, Daten, Fakten
  • Glück und Risiko, Gefährdungspotenzial; rechtliche Aspekte
  • Entstehung und Ursachen von Glücksspielsucht
  • Vermittlung von Wissen und neuen Erkenntnissen durch Selbsterfahrung im Stationen- Parcours
  • Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung in Hinblick auf Gefahren
  • Schutz- und Risikofaktoren für die Entstehung von Glücksspielsucht
  • Informationen zu Beratungs- und Hilfsangeboten

Methoden und Umsetzung:
Das Herzstück des Angebotes bildet ein Stationen-Parcours, bei dem sich die SchülerInnen interaktiv mit verschiedenen Aspekten und Gefahren von Glücksspiel und Sportwetten auseinandersetzen. Der „BlingBling“-Workshop wird von speziell ausgebildeten TrainerInnen durchgeführt. Neben dem SchülerInnen-Workshop kann auch eine Fortbildung für PädagogInnen gebucht werden.

Das Angebot richtet sich an:
BerufsschülerInnen und AHS/BHS-SchülerInnen ab der 9. Schulstufe sowie deren LehrerInnen

KooperationspartnerInnen:
Verein Dialog

Dauer:
5 UE

Kosten:
Das Angebot ist für die TeilnehmerInnen kostenlos.

Kontakt:
Mag.a (FH) Claudia Mikosz
Tel.: +43 1 4000-87370
claudia.mikosz.cm1@sd-wien.at


„Übers Rauchen reden – Vortrag zur Tabakprävention für Eltern“

Eltern, Erziehungsberechtigten sowie Großeltern von Kindern der 5. bis 9. Schulstufe werden die wichtigsten Informationen zur Tabakprävention vermittelt: Wie kann konstruktiv über das Thema Rauchen gesprochen werden? Was ist hilfreich, damit Kinder mit dem Rauchen aufhören oder erst gar nicht damit beginnen? Welche Verhaltens- und Gesprächsregeln unterstützen einen gelungenen Dialog zwischen Erziehungsverantwortlichen und Kindern? Zusätzlich zum Vortrag gibt es eine Broschüre, in der weiterführende Informationen zum Thema Rauchen zu finden sind. Der Vortrag kann beispielsweise im Rahmen eines Elternabends an Wiener Schulen der 5. bis 9. Schulstufe oder außerhalb der Schule bei anderen Veranstaltungen stattfinden.

Ziele und Inhalte:
Eltern und Bezugspersonen können sich mit Tabakprävention auseinandersetzen und erhalten Tipps für ein Gespräch mit ihren Jugendlichen zum Thema Rauchen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • aktuelle Studienergebnisse
  • klare Verhaltens- und Gesprächsregeln für einen gelungenen Dialog

Das Angebot richtet sich an:
Eltern, Erziehungsberechtigte und Großeltern von Kindern im Alter von 10 bis 15 Jahren.

Methoden und Umsetzung:
Vortrag

Dauer:
Nach Vereinbarung

KooperationspartnerInnen:
Verein Dialog

Termine:
Auf Anfrage direkt beim Verein Dialog unter spf@dialog-on.at oder +43 1 205 552 500

Kosten:
Das Angebot ist für die TeilnehmerInnen kostenlos. 

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich direkt beim Verein Dialog unter spf@dialog-on.at oder +43 1 205 552 500 an.

Kontakt:
Mag.a Alice Steier
Tel.: +43 1 4000-87326
alice.steier@sd-wien.at


„feel-ok.at – klick rein, finds raus“

„feel-ok.at“ ist internetbasiertes Interventionsprogramm für Jugendliche, Lehrpersonen und MultiplikatorInnen zu für die Gesundheit relevanten Themen wie: Genuss – Sucht, Konflikt – Krise, Job – Freizeit, Körper – Psyche

Ziele und Inhalte:
Ziel dieses internetbasierten Interventionsprogramms ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden Jugendlicher zu fördern, sowie dem risikoreichen Verhalten bzw. dem Suchtmittelkonsum vorzubeugen. Mit dem wissenschaftlich fundierten und jugendgerechten Einsatz der neuen Medien strebt feel-ok.at an, Jugendliche zu unterstützen, ihren Lebensstil aktiv und bewusst gesundheitsfördernd zu gestalten. feel-ok.at eignet sich hervorragend für die Gestaltung des Unterrichts im Sinne der Gesundheitsförderung und Suchtprävention.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Genuss – Sucht: Alkohol, Cannabis, Rauchen, Glücksspiel
  • Konflikt – Krise: Gewalt, Mobbing, Suizidalität
  • Job – Freizeit: Beruf, Sport
  • Körper – Psyche: Ernährung, Essstörungen, Lärm, Selbstvertrauen, Sexualität und Liebe, Stress

Um diese Themen mit den SchülerInnen zu bearbeiten, stehen Lehrpersonen zahlreiche Arbeitsblätter und Materialien als Download zur Verfügung. Des Weiteren findet sich auf der Website ein Verzeichnis regionaler Beratungsstellen für Jugendliche.

Das Angebot richtet sich an:
Jugendliche und LehrerInnen der Mittleren und Höheren Schulen. Es werden keine Kenntnisse zur Suchtprävention vorausgesetzt.

Methoden und Umsetzung:
Interaktive Angebote, wie zum Beispiel Spiele, Tests, Quiz, Videos, machen feel-ok.at auch für Jugendliche zu einem spannenden Tool. Die Fragebögen zur Selbsteinschätzung fördern die aktive Auseinandersetzung mit den angegebenen Gesundheitsthemen.

KooperationspartnerInnen:
Styria Vitalis

Kontakt:
Mag.a Manuela Meissnitzer-Lackner
Tel: +43 1 4000-87309
manuela.meissnitzer-lackner@sd-wien.at
www.feel-ok.at

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Wir sind Partner von www.feel-ok.at – klick rein, finds raus!
Die Jugendwebsite www.feel-ok.at zielt darauf ab, die Gesundheits- und Lebenskompetenzen von jungen Menschen zu erweitern. Das Internetportal für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren wurde am Institut für Sozialmedizin in Zürich entwickelt und wird seit 2004 von Styria vitalis und zahlreichen Partnerorganisationen in Österreich umgesetzt.


„BilderRausch – Kurzfilme von Jugendlichen zum Thema Alkohol“

„BilderRausch“ erzählt in 7 Kurzfilmen sehr persönliche, berührende Geschichten zum Thema Jugend und Alkohol. Die Filme sind das sichtbare Produkt einer intensiven Auseinandersetzung von hundert jungen Menschen zu diesem Thema.  „BilderRausch – Kurzfilme von Jugendlichen zum Thema Alkohol“ entstand 2007 und wurde als DVD veröffentlicht.

Ziele und Inhalte:
Die Kurzfilme dienen als Grundlage für Diskussionen. Neben dem Erwerb von Risikokompetenz in Bezug auf Alkohol wird eine weiterführende Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol angeregt. Langfristig soll dies zu einer Einstellungs- und Verhaltensänderung im Umgang mit Alkohol führen.

Das Angebot richtet sich an:
MitarbeiterInnen aus pädagogischen Einrichtungen wie zum Beispiel Schulen und Jugendzentren; Eltern und Erziehungsberechtigte

Methoden und Umsetzung:
Kurzfilme, zusätzlich zu den Kurzfilmen gibt es ein Booklet mit verschiedensten Vorschlägen zum pädagogischen Einsatz.

Dauer:
7 Kurzfilme mit einer Länge von ca. 5 bis 14 Minuten

„BilderRausch“ im YouTube-Kanal des Instituts für Suchtprävention:
https://www.youtube.com/channel/UCgRotAsrBoYPBdJdq0Hj2MQ

KooperationspartnerInnen:
Fonds Soziales Wien, wienXtra-medienzentrum, Fonds Gesundes Österreich

Kontakt:
Mag.a Sonja Geyer
Tel.: +43 1 4000-87324
sonja.geyer@sd-wien.at